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Vorsicht Telefontrick: Wie Stromkunden einen ungewünschten Wechsel vermeiden

Vorsicht Telefontrick  

Wie Stromkunden einen ungewünschten Wechsel vermeiden

20.05.2019, 12:45 Uhr | dpa

Vorsicht Telefontrick: Wie Stromkunden einen ungewünschten Wechsel vermeiden. Achtung: Wer einem ungebetenen Anrufer einfach die Nummer seines Stromzählers gibt, hat unter Umständen den Anbieterwechsel in die Wege geleitet.

Achtung: Wer einem ungebetenen Anrufer einfach die Nummer seines Stromzählers gibt, hat unter Umständen den Anbieterwechsel in die Wege geleitet. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - "Können Sie mir die Nummer Ihres Stromzählers nennen?" Wer eine solche Frage am Telefon hört, sollte stutzig werden. Denn dahinter kann sich eine unseriöse Vertriebsmethode verbergen.

Nach Angaben des Marktwächters Energie der Verbraucherzentralen gibt es derzeit Beschwerden von Verbrauchern aus mehreren Bundesländern. Sie hatten ihre Zählernummer am Telefon preisgeben und plötzlich einen neuen Vertrag, obwohl sie überhaupt nicht wechseln wollten.

Zuvor waren die Betroffenen innerhalb weniger Tage zum Teil mehrfach ungewollt angerufen worden. Unter einem Vorwand wurden Daten abgefragt. In manchen Fällen lagen den Anrufern bereits Name und Adresse der Verbraucher sowie deren aktuelle Stromanbieter vor.

Obwohl die Angerufenen ausdrücklich erklärten, nicht an einem neuen Stromvertrag interessiert zu sein, erhielten sie kurz darauf ein Begrüßungsschreiben einer Firma inklusive der Daten ihres neuen Liefervertrages.

Hintergrund: Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters kann von Dritten bereits mit wenigen Informationen in die Wege geleitet werden – beispielsweise mit Name, Adresse und Nummer des Strom- oder Gaszählers. So soll es Verbrauchern ermöglicht werden, unkompliziert ihren Versorger zu wechseln.

Um sich vor Missbrauch zu schützen, sollten Verbraucher deshalb immer bedenken: Fragt ein Anrufer persönliche Daten ab und möchte vielleicht sogar die Zählernummer wissen, sollten sie das Gespräch beenden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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