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Vermögensrankings: Wer ist der reichste Deutsche?

Reichen-Ranglisten  

Wer ist eigentlich der reichste Deutsche?

30.09.2019, 20:16 Uhr
 (Quelle: imago images / Hoch Zwei Stock/Angerer)

Milliarden-Vermögen: Damit verdienen die reichsten Deutschen ihr Geld. (Quelle: Sat.1)

Damit verdienen die reichsten Deutschen ihr Geld

Die größten Familienimperien des Landes verdienen ihre Milliarden mit Supermärkten und Discountern. Gefolgt davon konzentriert sich das Vermögen der reichsten Deutschen auf die Erben der großen Autobauer. (Quelle: Sat.1)

Milliarden-Vermögen: Damit verdienen die reichsten Deutschen ihr Geld. (Quelle: Sat.1)


Erster kann immer nur einer sein. Doch gerade beim Spitzenplatz der vermögendsten Deutschen unterscheiden sich oft die Rankings. Und das sogar erheblich. Verschwinden über Nacht Milliarden oder warum ist das so?

Es gibt viele Listen, die die reichsten Deutschen verkünden. Bei den Vermögen, die im Spiel sind, scheint es für die meisten von uns auch recht beliebig, wer denn nun gerade die ersten Plätze belegt. Meist ist es ein und dieselbe Riege, die sich abwechselnd auf Platz eins bis zehn wiederfindet. Allen gemein ist: Sie sind mehrfache Milliardäre.

Mitte September kürte das Magazin "Bilanz" den Lidl-Gründer Dieter Schwarz mit einem geschätzten Vermögen von 41,5 Milliarden Euro zum reichsten Deutschen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Familie von Theo Albrecht (Aldi Nord) und Wolfgang Porsche mit einem Vermögen von jeweils 18 Milliarden Euro.


Manager Magazin sieht Familie Reimann vorn

Einem aktuellen Ranking des "Manager Magazin" zufolge steht allerdings nicht der 79-jährige Schwarz an der Spitze, sondern die Familie Reimann mit einem Vermögen von 35 Milliarden Euro. Dieter Schwarz folgt auf Platz 2 mit einem geschätzten Vermögen von 27,5 Milliarden Euro, gefolgt von Susanne Klatten und Stefan Quandt mit einem Vermögen von 26,5 Milliarden Euro.


Und da haben wir bereits das Problem: Der Lidl-Gründer hat nicht auf einmal 14 Milliarden Euro verloren. Nein. Die Berechnungs – oder sagen wir lieber die Schätzmethoden – ändern sich, je nachdem welche Vermögenswerte und Beteiligungen der jeweiligen Schätzung zugrunde liegen. Neben den Unternehmenswerten können zum Beispiel Aktienkapital, Kapitalanlagen, Immobilien, Kunstsammlungen und Familienstiftungen einließen.


Zudem kann sich die Reihenfolge ändern je nachdem, ob es um die eigenen Vermögenswerte geht oder die der Familie geht. Während "Forbes" und "Bilanz" zum Beispiel Susanne Klatten und Stefan Quandt jeweils einen eigenen Listenplatz gönnen, führt das "Manager Magazin" sie gemeinsam auf.

Das macht die Listen recht willkürlich. Stören wird es die dort aufgeführten Personen wohl eher wenig: Reich sind sie so oder so – und zwar sehr. Egal ob sie Platz 1, 2 oder 10 belegen.

Rund 200 Milliardäre in Deutschland

Nach aktuellen Schätzungen des "Manager Magazins" gibt es 2019 in Deutschland 200 Milliardäre. Darunter fallen Einzelpersonen ebenso wie Großfamilien, die zusammen ein Milliardenvermögen besitzen, selbst aber womöglich keine Milliardäre sind.
 

 

Einige unter ihnen haben ihr Unternehmen oder Anteile daran in Stiftungen eingebracht. Darunter auch vier Milliardäre in den Top 10: So haben die Familien Albrecht, Dieter Schwarz und die Familie Otto eine Familienstiftung gegründet, in der die Anteile an den Unternehmen verwaltet und die Familien finanziell versorgt werden. 

Verwendete Quellen:
  • Manager Magazin
  • Forbes Magazin
  • Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
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