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Klage zurückgewiesen: Kein Ersatz nach leichtsinnigem Kreditkarteneinsatz

Klage zurückgewiesen  

Kein Ersatz nach leichtsinnigem Kreditkarteneinsatz

30.09.2019, 11:31 Uhr | dpa

Klage zurückgewiesen: Kein Ersatz nach leichtsinnigem Kreditkarteneinsatz. Wer leichtsinnig mit seinen Geldkarten und den dazugehörigen Geheimnummern umgeht, darf nicht auf Ersatz seitens seiner Bank hoffen.

Wer leichtsinnig mit seinen Geldkarten und den dazugehörigen Geheimnummern umgeht, darf nicht auf Ersatz seitens seiner Bank hoffen. Foto: Monika Skolimowska/Illustration. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Wer besonders leichtsinnig mit seinen Geldkarten und den dazugehörigen Geheimnummern umgeht, darf nicht auf Ersatz seitens seiner Bank hoffen.

Das Amtsgericht Frankfurt wies die Klage eines Mannes zurück, der von seiner Hausbank über 2000 Euro zurückverlangt, die im Oktober 2017 unter korrekter Eingabe an Geldautomaten in Hamburg abgehoben worden waren (Az 30 C 4153/18).

Der Mann hatte berichtet, dass er zuvor in einem Reeperbahn-Lokal zunächst mit seiner Kreditkarte und dann mit seiner Girocard hatte bezahlen wollen, wie das Gericht jetzt weiter mitteilte. Seine Geheimnummern habe er jeweils verdeckt eingegeben.

In beiden Fällen habe die weibliche Bedienung erklärt, dass die Transaktion nicht geklappt habe und sich dann mehrere Minuten mit Karte und Eingabegerät entfernt. Damit liegt nach Darstellung des Gerichts der Verdacht nahe, dass die PIN-Nummern ausgespäht worden sein könnten.

Das Gericht erklärte, der Mann hätte es nicht dulden dürfen, dass Karte und Lesegerät aus seinem Sichtfeld entfernt wurden. Auch habe er keine Abbruchbelege der angeblich gescheiterten Transaktionen verlangt. Er habe damit seine Vertragspflichten gegenüber der kartenausgebenden Bank grob fahrlässig verletzt. In seinen Anforderungen bezieht sich das Amtsgericht auf Grundsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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