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Sparkassen und Banken: Preise für Girokonten werden erhöht

Viele Preissteigerungen  

Girokonten: Banken und Sparkassen erhöhen Gebühren

30.01.2020, 12:37 Uhr | AFP

Sparkassen und Banken: Preise für Girokonten werden erhöht. Sparkasse: Viele Girokonten werden teurer. (Quelle: imago images/rheinmainfoto)

Sparkasse: Viele Girokonten werden teurer. (Quelle: rheinmainfoto/imago images)

Immer mehr Geldhäuser in Deutschland erhöhen ihre Preise für Girokonten. Auch Geldabheben ist bei vielen Instituten nicht mehr kostenlos.

Laut einer Analyse des Verbraucherportals biallo.de hoben in diesem Januar 188 von knapp 1.300 untersuchten Geldinstituten ihre Gebühren für diese Konten an, so viele wie noch nie in einem Monat. Einige hätten ihre "vornehme Zurückhaltung" früherer Jahre aufgegeben – "und viele legten richtig los", kritisierte biallo.de.

Die meisten Erhöhungen bei Online-Konten

Bereits 2019 hatten demnach insgesamt 550 Anbieter ihre Kontogebühren erhöht. Kostete das klassische Basiskonto nach Angaben des Verbraucherportals im Dezember 2018 durchschnittlich noch 4,78 Euro, waren es im Januar 2020 schon 4,91 Euro.

Bei den Premiumkonten, bei denen meist die Zahl der Buchungen und Abhebungen unbegrenzt ist und die Girocard nichts extra kostet, stieg der Durchschnittspreis laut der Auswertung in diesem Zeitraum von 9,42 auf 10,15 Euro im Monat.

Am stärksten verteuerten sich demnach Online-Konten: Ihr Preis stieg von 2,73 Euro um rund ein Viertel auf 3,42 Euro monatlich. Außerdem verzeichnete das Portal hier im Januar die meisten Erhöhungen, nämlich 62.

Gerade "aus Sicht regionaler Institute ist das fatal", erklärte Horst Biallo, Chef des Portals. Denn wer hier "einmal Onlinebanking nutzt und sich über zu hohe Preise ärgert", wechsle schnell zu einer Direktbank. "Nur ganz wenige Direktbanken haben im vergangenen Jahr Preisanpassungen vorgenommen."

Vor allem Banken auf dem Land erhöhen Preise

Mehr Geld für die Kontoführung verlangten vor allem Banken und Sparkassen auf dem Land oder in kleineren Städten, sagte Biallo der "Süddeutschen Zeitung". Dies liege vermutlich daran, "dass dort der Konkurrenzkampf nicht so groß ist". Auch für das Geldabheben verlangen immer mehr Geldhäuser eine Gebühr, "selbst an den eigenen Automaten".

Noch gebe es fast 40 Institute, die bei Privatkonten grundsätzlich keine Gebühren erheben, heißt es auf dem Portal. Außerdem gibt es demnach etwa 60 Banken, die unter Bedingungen – wie etwa monatlichen Geldeingängen – keine Monatspauschale einziehen. Dazu kommen demnach einige kostenlose Konten für Freiberufler und Selbstständige. Ein Bankwechsel könne also ratsam sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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