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Razzien gehen nach Ostern weiter

Steueraffäre  

Razzien gehen nach Ostern weiter

10.03.2008, 13:05 Uhr | AFP / T-Online

Lichtenstein präsentiert sich auf der Internationalen Tourismus-Börse 2008 in Berlin. (Bild: dpa)Lichtenstein präsentiert sich auf der Internationalen Tourismus-Börse 2008 in Berlin. (Bild: dpa) In der Steueraffäre Liechtenstein soll nach Ostern eine zweite Welle von Durchsuchungen beginnen. Dies berichtet die "Süddeutsche Zeitung" vom Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Nach der ersten Aktion, bei der die Fahnder etwa 120 Büros und Wohnungen mutmaßlicher Steuersünder aufsuchten, seien nun etwa 30 Durchsuchungen geplant.

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Aktive Stiftungen im Visier
Bei den Verfahren handele es sich um kompliziertere, größere Fälle, zu deren Aufarbeitung auch Beamte der Konzern- und der Großbetriebsprüfung herangezogen würden. Bei den ersten Hausbesuchen waren vor allem schlummernde Stiftungen mit gut dokumentierten, nicht versteuerten Zinserträgen aufgeflogen. Jetzt gehe es "gegen aktive Stiftungen", sagte ein Ermittler. Die dritte Welle werde dann für Mai erwartet.



Zahlreiche Selbstanzeigen
Bei den bevorstehenden Razzien nach Ostern sollen laut "SZ" Familienstiftungen mit vielen Zu- und Abflüssen im Mittelpunkt stehen. In dem Komplex, der nur die Fürstenbank betrifft, werden die Fahnder nach derzeitigem Stand noch etwa 450 Verfahren abwickeln. Die Zahl der Verfahren ist auch wegen vielen Selbstanzeigen unübersichtlich geworden. Der Steuerfahndung Wuppertal und der Staatsanwaltschaft Bochum liegen derzeit knapp 140 Selbstanzeigen aus diesem Bereich vor.

Informant des BND in Todesangst
Unterdessen wirft der Mann, der die Ermittlungen ins Rollen brachte, dem Bundesnachrichtendienst (BND) vor, sein Leben zu gefährden. Nach Informationen des "Spiegel" beschwerte sich der unter neuem Namen lebende Mann per E-Mail beim BND über seine Enttarnung und fordert einen abermaligen Wechsel seiner Identität. "Focus" berichtete ebenfalls am Samstag vorab, der Mann habe sich mehrfach per E-Mail und am Telefon bei seinem Agentenführer gemeldet.

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