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LESER FRAGEN - EXPERTEN ANTWORTEN

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Frage von Dieter J. zum persönlichen Steuersatz (17.10.2008):

Kann ich, wenn mein individueller Steuersatz weniger als 25% beträgt, beantragen, dass auch die der Abgeltungsteuer unterliegenden Einkünfte mit meinem individuellen Steuersatz besteuert werden?


Die Antworten der Experten:

Markus Zschaber (Foto: Archiv)

Markus Zschaber,
Fonds-Experte, Leiter der V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft,
Buch-Autor „Abgeltungssteuer - na und!"

Ab dem Jahr 2009 werden die Einkünfte aus Kapitalvermögen getrennt von z.B. Einkünften aus laufendem Einkommen behandelt. Für Geringverdiener bzw. für Privatpersonen, deren jeweils zukünftiger individueller Steuersatz unter dem Satz der Abgeltungssteuer von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) liegt, so besteht ein Erstattungsanspruch gegenüber der Finanzbehörde und kann mittels Einkommensteuererklärung zurückgefordert werden. Entsprechende Unterlagen für die Einkommensteuererklärung müssen beim Konto- bzw. Depotführenden Bankhaus beantragt werden und es ist wie bisher gehabt die Anlage KAP auszufüllen.


Andreas Beys (Foto: Archiv)


Andreas Beys,
Steuer- und Dachfonds-Experte, Vorstandsmitglied der Sauren Fonds-Service AG

Sie können beim Finanzamt eine Günstigerprüfung durchführen. Hier prüft das Finanzamt, ob der persönliche Steuersatz zu einer niedrigeren  Einkommensteuer auf die privaten Kapitalerträge führt. Ist dies der Fall, so erhalten Sie eine Steuererstattung auf Basis der Günstigerprüfung.



Dr. Franz-Josef Leven (Foto: Archiv)


Dr. Franz-Josef Leven
Investmentanalyst, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft beim Deutschen Aktieninstitut (DAI), Buchautor

Nein, die Abgeltungsteuer beträgt einheitlich 25%. Zuviel gezahlte Steuern erhält man im Rahmen der Einkommensteuer zurück.  Dafür muss man die Erträge in der Steuererklärung angeben.



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