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LESER FRAGEN - EXPERTEN ANTWORTEN

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Frage von Wolfgang B. zur Abführung der Abgeltungsteuer und Auskünfte der Banken (02.11.2008):

Mit der Abgeltungsteuer soll ja eigentlich alles abgegolten sein, Erträge sind ja dann bei der Steuererklärung nicht zu deklarieren. Wie kommen dann Kirche und Krankenkasse zu Ihren Abgaben? Wird es dann von den Banken aus Mitteilungen an das Finanzamt über personifizierte Erträgnisse geben?


Die Antworten der Experten:

Markus Zschaber (Foto: Archiv)

Markus Zschaber,
Fonds-Experte, Leiter der V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft,
Buch-Autor „Abgeltungssteuer - na und!"

Die Finanzbehörde wird in den kommenden Jahren die komplette Versteuerung der Erträge aus Kapitalvermögen an die Hausbank verlagern (spätestens ab 2011), um bei einem persönlichen Steuersatz von über 25%, eine deutliche Erleichterung zu schaffen. Verfügt die Hausbank über die Angabe der Konfession, so gestaltet sich die Versteuerung recht komfortabel, denn alle notwenigen Zahlungen werden automatisiert und anonym an die entsprechenden Stellen abgeführt. Liegt der oder den entsprechenden Bankinstituten keine Angaben vor, so erfolgt eine Kontrollmeldung an die zuständige Finanzbehörde, die Versteuerung ist dann in der Einkommensteuererklärung durchzuführen.


Dr. Franz-Josef Leven (Foto: Archiv)


Dr. Franz-Josef Leven
Investmentanalyst, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft beim Deutschen Aktieninstitut (DAI), Buchautor

Die Banken erfragen bei ihren Kunden, welcher Konfession sie angehören, und führen dann die Kirchensteuer mit ab. Möchte der Kunde seine Konfession nicht preisgeben, muss er die Kapitalerträge in seiner Einkommensteuererklärung angeben.




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