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LESER FRAGEN - EXPERTEN ANTWORTEN

LESER FRAGEN - EXPERTEN ANTWORTEN

11.12.2008, 12:09 Uhr | t-online.de

Frage von Klaus B. zu Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf Freibeträge (30.11.2008):

Meine Bank antwortet auf die Frage, ob ich die Abgeltungsteuer zu "befürchten" habe: Da meine Freibeträge zum Zinsabschlagsgesetz ausreichten, hätte auch die Abgeltungsteuer keine Auswirkung auf mich und ich bräuchte nichts zu veranlassen. Ist das richtig?


Die Antworten der Experten:

Andreas Beys (Foto: Archiv)


Andreas Beys,
Steuer- und Dachfonds-Experte, Vorstandsmitglied der Sauren Fonds-Service AG

Wenn Sie insgesamt Kapitalerträge von unter 801 Euro pro Jahr haben, dann sind diese Erträge weiterhin für Sie steuerfrei. Beachten Sie aber bitte, dass bisher realisierte Kursgewinne z. B. aus dem Verkauf eines Investmentfonds oder Zertifikat bei einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei waren, zukünftig aber steuerpflichtig sein können.

Markus Zschaber (Foto: Archiv)

Markus Zschaber,
Fonds-Experte, Leiter der V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft,
Buch-Autor „Abgeltungssteuer - na und!"

Nicht unbedingt! Wichtig für Sie ist das Überprüfen des aktuellen Freistellungsauftrages, der ab dem kommenden Jahr in Sparerpauschbetrag umbenannt wird. Nach wie vor bleibt es bei 801 Euro für Alleinstehende bzw. 1.602 Euro für zusammen Veranlagte. Liegen die Erträge über den sogenannten Pauschbeträgen werden diese automatisch mit ca. 25 Prozent Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) besteuert. Jedoch ist wichtig zu wissen, dass ab dem 01.01.2009 auch Kursgewinne aus Aktien, Aktienfonds etc. die nach dem 01.01.2009 gekauft und verkauft werden, gegen den neuen Sparerpauschbetrag gerechnet werden, ebenso die Dividenden in voller Höhe. Das aktuelle Halbeinkünfteverfahren wird mit Einführung der Abgeltungssteuer abgeschafft. Bestehen Ihre Einkünfte aus Kapitalvermögen lediglich aus Zinseinnahmen und liegen diese unter dem Betrag von 801 Euro, so ist die Antwort Ihrer Hausbank korrekt.

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