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Finanzberatung: Commerzbank muss Schadenersatz an Anlegerin zahlen

Bankberatung  

Anlegerin siegt gegen Commerzbank

28.05.2009, 17:05 Uhr | cs, dpa, t-online.de

Urteil: Die Commerzbank muss wegen Falschberatung zahlen (Quelle: imago images)Urteil: Die Commerzbank muss wegen Falschberatung zahlen (Quelle: imago images) Eine Anlegerin hat von der Commerzbank in Wiesbaden wegen mangelhafter Beratung einen Schadenersatz von 42.000 Euro plus Zinsen erstritten. Das Landgericht Wiesbaden habe mit dem Urteil (Az: 9 O 46/08) klargestellt, "dass die Bank eine umfassende Beratungs- und Aufklärungspflicht trifft", erklärten die Rechtsvertreter der Frau. Die Commerzbank prüfe die Entscheidungsgründe des bereits im April ergangenen Richterspruches, sagte ein Firmensprecher.

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Es gab keine Risikoaufklärung

Die Bank hatte der 74-jährigen Klägerin 2006 den Kauf von Anteilen eines geschlossenen Fonds vorgeschlagen. Eine ausführliche Beratung oder eine Aufklärung über die Risiken dieses Geschäftsmodells habe es nicht gegeben, sagte die Frau vor Gericht. Der Verkaufsprospekt sei ihr erst Monate nach der Unterzeichnung ausgehändigt worden. Dazu kam, dass die in Polen geborene Dame nur schlecht Deutsch spricht. Prozessvertreter der Bank wiesen die Vorwürfe zurück.

Bank muss Schadenersatz zahlen

Die Anlegerin hätte das Geschäft nicht abgeschlossen, wenn es ihr ordnungsgemäß erklärt worden wäre, urteilte die Richterin. Deshalb müsse die Bank Schadenersatz in Höhe des investierten Geldes leisten, damit die Frau das Geschäft rückabwickeln könne. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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