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Finanzberatung: Große Koalition will Bankkunden schützen

Falschberatung  

Koalition einig über Schutz von Bankkunden

25.06.2009, 18:23 Uhr | lgs, t-online.de, AFP

Bankkunden sollen vor Falschberatung besser geschützt werden (Quelle: t-online.de)Bankkunden sollen vor Falschberatung besser geschützt werden (Quelle: t-online.de) Bankkunden sollen zukünftig besser geschützt werden, aus diesem Grund einigte sich die Große Koalition auf neue Regeln für einen besseren Schutz von Bankkunden vor Falschberatung. Entgegen dem ursprünglichen Entwurf der Regierung müssen die Banken den Kunden bei telefonischen Beratungen künftig keinen Mitschnitt aushändigen, sondern nur ein schriftliches Protokoll. Dies sei ein "guter Kompromiss", erklärte der SPD-Rechtsexperte Klaus-Uwe Benneter und verwies auf datenschutzrechtliche Probleme einer "flächendeckenden Telefonaufzeichnung". Das schriftliche Protokoll der Telefonberatung können Bankkunden eine Woche lang prüfen und in dieser Zeit einen Vertrag widerrufen.

Unzulässig -
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Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche soll verlängert werden

Das Kabinett hatte den Gesetzentwurf bereits im Februar verabschiedet. Der Bundestag soll das Gesetz am Freitag kommender Woche in seiner letzten Sitzung der Legislaturperiode beschließen. Dem Gesetzentwurf zufolge müssen Banken und Finanzvermittler künftig den Anlass und die Dauer der Beratung dokumentieren. In dem Protokoll müssen sie zudem die persönliche Situation und die Anlagewünsche des Kunden festhalten. Ihre Anlageempfehlung müssen sie in dem Schriftstück begründen. Die Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche soll zudem von drei Jahren ab Kauf eines Finanzprodukts auf zehn Jahre verlängert werden.


Kunden sollen Protokolle besser prüfen können

Verbraucherschützer hatten einheitliche Standards für die Beratungsprotokolle gefordert, um zu verhindern, dass sich jede Bank eigene Protokolle bastle. Die Kunden könnten so zudem besser erkennen, wann ein Protokoll unvollständig sei.

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