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Steuerhinterziehung: USA bereiten Klage gegen UBS-Kunden vor

Steuerhinterziehung  

USA bereiten Klage gegen UBS-Kunden vor

17.08.2009, 12:22 Uhr | mash, t-online.de , dpa , dapd

150 reiche US-Kunden der UBS werden verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben (Foto: imago) (Quelle: imago images)150 reiche US-Kunden der UBS werden verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben. (Quelle: imago images) Nach der Einigung der US-Regierung mit der Schweizer Großbank UBS über die Herausgabe von Kundendaten bereiten einem Zeitungsbericht zufolge US-Behörden Anklagen gegen Kunden des Geldhauses vor. Von den Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung seien 150 wohlhabende UBS-Klienten betroffen, berichtete die "New York Times".

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Ein reicher Kunde packt aus

Derweil bekannte sich ein UBS-Kunde aus Kalifornien schuldig, mindestens eine Million Dollar am Fiskus vorbei auf ein Konto der Großbank UBS geschleust zu haben. Wie aus den vorgelegten Gerichtsdokumenten weiter hervorgeht, nahm John McCarthy dabei von 2003 bis 2008 die Hilfe von Bankangestellten und eines Schweizer Anwalts an.

Ihm droht Gefängnis

Durch den Transfer habe er mindestens 200.000 Dollar an Steuern nicht gezahlt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar. Den Angaben zufolge hatte die Bank den Behörden Dokumente ausgehändigt, die den Geschäftsmann als Kontoinhaber identifizieren.

Daten von 52.000 amerikanischen Kunden

Die Großbank und die US-Regierung hatten sich grundsätzlich in ihrem Streit um die Herausgabe der Daten von rund 52.000 amerikanischen Kunden geeinigt. Damit will der amerikanische Fiskus Steuerbetrügern auf die Spur kommen. Einzelheiten der Übereinkunft wurden allerdings nicht bekannt. Zunächst war offen, ob die Herausgabe der Namen der 150 UBS-Kunden in Zusammenhang mit der vor wenigen Tagen erzielten Einigung steht.

UBS zahlte bereits 780 Millionen Dollar Strafe

Die UBS hatte den amerikanischen Behörden bereits im Februar 250 Datensätze von Kunden übergeben, die nach Schweizer Ansicht als Steuersünder nicht unter dem Schutz des Bankgeheimnisses stehen. Danach zahlte die Bank bereits 780 Millionen Dollar Strafe.

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