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Kaufkraft-Studie: UBS veröffentlicht weltweiten Kaufkraftvergleich

Kaufkraft-Studie  

Zwölf Minuten Arbeit für einen Big Mac

21.08.2009, 16:30 Uhr | mfu, t-online.de

Kaufkraftstudie vergleicht Kosten für Big Mac und iPod Nano (Foto: imago)Kaufkraftstudie vergleicht Kosten für Big Mac und iPod Nano (Foto: imago) Mit weltweit verfügbaren und standardisierten Produkten vergleichen Ökonomen die Kaufkraft. Schon seit langem setzen Forscher auf den Big Mac. Jetzt hat die Schweizer Großbank UBS einen weltweiten Kaufkraftvergleich veröffentlicht, in dem erstmals auch die Kosten für einen iPod Nano berücksichtigt wurden. Das Ergebnis: Während die Einwohner in Berlin nur 14 Stunden Arbeit für den Kauf des beliebten Geräts von Apple aufwenden, müssen Einwohner im indischen Mumbai 22 Arbeitstage mit jeweils 8 Stunden schuften.

Kaufkraft in 73 Metropolen - Arbeitszeit für einen Big Mac
Klicken Sie sich durch! - Arbeitszeit für einen iPod Nano
Gesamtüberblick - Die Kaufkraft in 73 Metropolen
Klicken Sie sich durch! - Verkehrskosten in Weltmetropolen
Tabelle - Preisniveau (mit und ohne Mieten)
Tabelle - Lohnniveau


UBS-Studie vergleicht 73 Metropolen

Mit der Studie "Preise und Löhne" vermitteln die UBS-Ökonomen alle drei Jahre einen weltweiten Überblick über Preise von Gütern und Dienstleistungen, Löhne, Lohnabzüge und Arbeitszeiten sowie die daraus resultierende Kaufkraft in 73 Städten auf allen Kontinenten. Die Angaben basieren auf einer Erhebung von über 30.000 einzelnen Datenpunkten.

Warenkorb mit 122 Gütern und Dienstleistungen

Danach sind Oslo, Kopenhagen, Zürich, Genf sowie Tokio und New York die teuersten Städte der Welt in Bezug auf einen standardisierten Warenkorb aus 122 Gütern und Dienstleistungen. Bei zusätzlicher Berücksichtigung der Mieten ist das Leben in New York, Oslo, Genf und Tokio besonders teuer. Am wenigsten kostet der Warenkorb in Kuala Lumpur, Manila, Delhi und Mumbai.

Chicago: Zwölf Minuten für einen Big Mac

Besonders anschaulich wird der Kaufkraftvergleich, wenn nicht ein abstrakter Warenkorb sondern ein möglichst einheitliches und überall in derselben Qualität verfügbares Produkt verglichen wird. So hat im globalen Durchschnitt ein Arbeiter nach 37 Minuten genug Geld für einen Big Mac verdient. In Chicago reichen den dortigen Arbeitnehmern 12 Minuten, während in Nairobi 158 Minuten Arbeit aufgewendet werden müssen.

Hohe Arbeitszeiten in Asien

Bei den Arbeitszeiten lagen die afrikanischen und asiatischen Metropolen vorn. Dort wird mit einer durchschnittlichen Jahresarbeitszeit von 2119 Stunden besonders viel gearbeitet. So hat Kairo die höchste Jahresarbeitszeit überhaupt (2373 Stunden), gefolgt von Seoul (2312 Stunden). Im weltweiten Vergleich wird in Lyon und Paris mit 1582 respektive 1594 Jahresarbeitsstunden am wenigsten Zeit am Arbeitsplatz verbracht.

Höchstes Lohnniveau in der Schweiz, Dänemark und den USA

Im Vergleich der 73 untersuchten Städte erhalten Arbeitnehmer in Kopenhagen, Zürich, Genf und New York die höchsten Bruttolöhne. Mit Zürich und Genf führen die beiden erfassten Schweizer Städte die Rangliste der Nettolöhne an. Weniger als ein Fünfzehntel vom Schweizer Netto beträgt ein mittlerer Nettostundenlohn in Delhi, Manila, Jakarta und Mumbai.

Preisentwicklung -

Bahnfahren in Deutschland teuer

Die Studie hat auch die Kosten in den Metropolen für den öffentlichen Nahverkehr verglichen. Danach sind Bahnfahrten in Großbritannien und Deutschland am teuersten. Ein Fahrschein für eine einfache Bahnfahrt (2. Klasse) über 200 km in Deutschland kostet mit durchschnittlich 51,40 Euro (67,20 Dollar) etwa 1,5 Mal so viel wie im übrigen Westeuropa. Teurer fährt man nur noch in Großbritannien: In London muss sich der Fahrgast darauf einstellen, dass er mit 68,20 Euro (89,10 Dollar) einen etwa doppelt so hohen Fahrpreis zahlen muss wie in den übrigen westeuropäischen Metropolen.

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