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Das Geldvermögen der Deutschen

Private Haushalte  

Das Geldvermögen der Deutschen

30.09.2009, 07:21 Uhr | Özkan Canel Altintop, AFP, AFP, t-online.de

Das Geldvermögen der Haushalte nach Bundesländern - Die Bayern sind die reichsten (Foto: Archiv)Das Geldvermögen der Haushalte nach Bundesländern - Die Bayern sind die reichsten (Foto: Archiv) Wie viel Geld haben Sie auf der hohen Kante? Nach Angaben der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes müssten es im Jahr 2008 rund 47.700 Euro gewesen sein. Soviel Geldvermögen hat jeder Haushalt in Deutschland im Schnitt. Vergleicht man die Ergebnisse der Studie auf der Ebene der 16 Bundesländer, dann liegen die Bayern (61.600 Euro pro Haushalt), Baden-Württemberg (61.400 Euro pro Haushalt) und die Hessen (57.100 Euro pro Haushalt) an der Spitze der Statistik.

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Düsteres Bild im Osten

Bei der Betrachtung der Vermögensbildung im Osten der Bundesrepublik zeigt sich indes ein düsteres Bild. Denn die Haushalte der neuen Länder verfügen im Schnitt noch nicht einmal über die Hälfte eines bayerischen Durchschnittvermögens.



Sachsen-Anhalt ist Schlusslicht

So besitzt nach Ergebnissen des EVS jeder Haushalt in Thüringen im Schnitt 31.100 Euro, in Sachsen sind es 30.600 Euro und in Brandenburg 30.400 Euro. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt mit 26.600 Euro pro Haushalt – etwa 20.000 Euro unter Bundesdurchschnitt.

 

Ungleichheit nimmt ab

Dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge nimmt die Ungleichheit zwischen Ost und West jedoch ab. Die Vermögensunterschiede seien in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen. Allerdings wird die vollständige Angleichung länger brauchen als zunächst geschätzt, so der BVR in seiner aktuellen Studie zur Geldvermögensbildung der Bundesbürger auf Basis der Einkommens- und Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamts (destatis).

 

Geldvermögen auf über 4430 Milliarden Euro gestiegen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg damit das Geldvermögen der privaten Haushalte bundesweit zum ersten Quartal 2009 auf 4430 Milliarden Euro. Zehn Jahre zuvor waren es 3260 Milliarden Euro.

 

Ein Drittel des Vermögens ist in Wertpapieren angelegt

Etwa 12.400 Euro des verfügbaren Einkommens haben die Deutschen in Lebensversicherungen und Ähnliches gesteckt. Ein Drittel des Gesamtvermögens ist in Wertpapieren investiert. Auf Sparkonten haben die Bundesbürger etwa 6700 Euro liegen.

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Deutsche haben immer mehr Besitztümer

Aber nicht nur das Geldvermögen der privaten Haushalte ist gestiegen. Auch haben die Deutschen immer mehr Besitztümer: Von 1991 bis Anfang dieses Jahres stieg der Wert von Autos, Möbeln und Hausrat in Deutschland von 578 Milliarden Euro auf 943 Milliarden Euro, was einem Plus von knapp zwei Dritteln entspricht. Ein durchschnittlicher Haushalt verfügte laut destatis demnach im Jahr 2009 über Gebrauchsgüter im Wert von 23.500 Euro. 37 Prozent des deutschen Gebrauchsvermögens stecken den Statistikern zufolge in Autos, ein weiteres Drittel entfällt auf Möbel und Teppiche.

Waschmaschinen, Wäschetrockner und andere Haushaltsgeräte

Sechs Prozent machen Waschmaschinen, Wäschetrockner und andere Haushaltsgeräte aus, weitere sechs Prozent Computer, Stereoanlagen, Fotoapparate und andere Elektronik. Die verbleibenden 15 Prozent des Gebrauchsvermögens stecken in sämtlichen anderen Besitztümern - von Uhren über Schmuck bis hin zu Sportartikeln.


Preise für Unterhaltungselektronik massiv gefallen

Seit der Wiedervereinigung ist der Wert von Unterhaltungselektronik in deutschen Haushalten etwa konstant bei knapp 60 Milliarden Euro geblieben. Das hat laut Statistikamt aber vor allem damit zu tun, dass die Preise für diese Produkte massiv gefallen sind. Legt man die jeweiligen Preise zu Grunde, dann besitzen die Deutschen heute mehr als dreimal so viel Unterhaltungselektronik.

Rechnung nur mit Gebrauchsgegenständen

In die Rechnung des Statistischen Bundesamts fallen alle Güter, die in erster Linie für den Gebrauch angeschafft werden. Goldbarren, Münzen und Antiquitäten, die vor allem als Wertanlage angeschafft werden, fließen nicht ein.



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