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Finanzkrise: Wie Verbraucher ihren Konsum anpassen

Verbraucher  

Worauf Konsumenten wegen der Krise verzichten

07.10.2009, 17:09 Uhr | CS, dapd, t-online.de

Wegen der Krise verzichten viele Verbraucher auf den Restaurantbesuch (Foto: Archiv)Wegen der Krise verzichten viele Verbraucher auf den Restaurantbesuch (Foto: Archiv) Die Finanzkrise schränkt viele Verbraucher ein. So hat ein Viertel der Bürger weniger Geld zur Verfügung, was sich deutlich in ihrem Konsumverhalten widerspiegelt. Vor allem beim Restaurantbesuch schnallen die Deutschen den Gürtel enger und verzichten auf das Dinner bei Kerzenschein. Dagegen kaufen sie öfter beim Discounter und benutzen lieber den Bus. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich das Konsumverhalten der Bürger durch die Krise gewandelt hat.

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Konsumgewohnheiten haben sich geändert

Verbraucher in Deutschland haben ihre Konsumgewohnheiten gewaltig umgekrempelt. Dies geht aus der neuen Studie der Unternehmensberatung AlixPartners hervor. Das Unternehmen hatte von August bis September 2009 rund 5000 Konsumenten in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Italien und Frankreich nach ihren Konsumgewohnheiten und Einschätzungen der allgemeinen und persönlichen wirtschaftlichen Lage befragt. Demnach konsumieren drei Viertel der Befragten aufgrund der Krise vorsichtiger und sparen bei vielen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens. Staat Restaurantbesuch kaufen die Verbraucher jetzt lieber beim Discounter und kochen für ihre Lieben.



Weniger Marken, mehr Discounter

In Zahlen liest sich das wie folgt: 49 Prozent der Befragten gingen weniger oft in Restaurants. Viele verzichten aber auch auf Markenprodukte (38 Prozent) und fuhren weniger mit dem Auto (33 Prozent). Stattdessen kauften sie öfter als zuvor beim Discounter (29 Prozent) oder mehr Handelsmarken (23 Prozent) und benutzten mehr öffentliche Verkehrsmittel (13 Prozent). Dabei nehmen die Verbraucher in Deutschland die Krise noch relativ locker und blicken mit am optimistischsten in Europa in die Zukunft.

Deutsche schätzen Lage positiv ein

Im Unterschied zu anderen Ländern rechnet die große Mehrheit der Deutschen damit, dass sich die allgemeine und persönliche wirtschaftliche Lage bald bessert oder zumindest nicht schlechter wird. Nur die wenigsten (14 Prozent) gehen davon aus, dass die Einschnitte langfristig sind. 32 Prozent hatten bereits geplante größere Einkäufe wie Möbel oder Flachbildschirme wegen der Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben - 6 Prozent wollen sie noch in diesem Jahr nachholen, 42 Prozent im nächsten Jahr. Zudem haben die deutschen Verbraucher während der Rezession mehr große Einkäufe getätigt als Konsumenten anderer Länder, was unter anderem auf den Erfolg der Abwrackprämie zurückgeführt werden kann.



Schwache Auswirkungen der Krise in Deutschland

Die verhältnismäßig optimistische Stimmung in Deutschland erklärt sich laut der Studie dadurch, dass die Krise in Deutschland bislang nicht so schwer gewütet hat wie etwa in Italien oder Großbritannien. Während in Deutschland nur rund ein Viertel (24 Prozent) sehr besorgt über die wirtschaftliche Situation ihres Landes ist, zeigt sich in Italien (59 Prozent), Frankreich (46 Prozent) und Großbritannien (44 Prozent) rund die Hälfte der Menschen sehr besorgt. Nur die Schweden, bei denen 21 Prozent sich große Sorgen machen, sind noch zuversichtlicher als die Deutschen. Gleichzeitig sagen aber auch nur 25 Prozent der Deutschen, ihre persönliche Finanzsituation habe sich aufgrund der Krise verschlechtert. In Italien und Großbritannien hat sich dagegen die finanzielle Situation bei fast der Hälfte der Befragten (47 Prozent) verschlechtert.

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