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Steueraufkommen im September eingebrochen

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Steuereinnahmen im September eingebrochen

13.10.2009, 10:34 Uhr | lgs, dpa, dpa, t-online.de

Fehlende Steuereinnahmen belasten den Bund. (Foto: Archiv)Fehlende Steuereinnahmen belasten den Bund. (Foto: Archiv) In Deutschland sind die Steuereinnahmen im September einem Pressebericht zufolge eingebrochen. Das Minus liege bei 7,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise aus dem Bundesfinanzministerium. Damit fehlten nach drei Quartalen bereits 22 Milliarden Euro in den öffentlichen Etats. Hinzu kämen weitere Einnahmeausfälle aus den separat erfassten Kommunalsteuern, vor allem aus der Gewerbesteuer.

Konzerne zahlten weniger Steuern

Der Rückgang beim Steueraufkommen macht sich dem Bericht zufolge besonders bei den gewinnabhängigen Steuern bemerkbar. So hätten die Konzerne im dritten Quartal nur noch 600 Millionen Euro Körperschaftssteuer gezahlt. 2008 seien die Einnahmen in diesem Zeitraum noch siebenmal so hoch gewesen. Etwas besser sehe es beim Lohnsteueraufkommen aus, das im abgelaufenen Monat um 4,2 Prozent gesunken sei.

Politik arbeitet an Plänen für Steuersenkungen

Besonders die laufenden Koalitionsverhandlungen sind von der Entwicklung der Steuereinnahmen betroffen. Die steuerliche Entlastung der Bürger und Unternehmen ist eines der zentralen Themen von Union und FDP. Zudem soll mehr Geld für die Bereiche Forschung und Bildung ausgegeben werden. Der Umfang der geplanten Steuersenkungen ist bisher jedoch weiter unklar. Wie die Zeitung berichtet, müssen Union und FDP wegen der Schuldenbremse in der Verfassung rund 30 Milliarden Euro im Bundeshaushalt einsparen.

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