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Einzelhandel erwartet schwaches Weihnachtsgeschäft

Einzelhandel  

Weihnachtsgeschäft reißt den Handel nicht raus

12.11.2009, 15:29 Uhr | dpa, AFP, AFP , dpa , t-online.de

Weihnachts-Shopping in der Dresdner Altmarkgalerie (Foto: imago)Weihnachts-Shopping in der Dresdner Altmarkgalerie (Foto: imago) Der deutsche Einzelhandel erwartet angesichts der Wirtschaftsflaute ein etwas schwächeres Weihnachtsgeschäft. Im November und Dezember dürften 73 Milliarden Euro an Umsatz in die Kassen der Geschäfte fließen und damit rund 1,5 Prozent weniger als in 2008. Das teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) mit. Die Verbraucherstimmung helle sich zum Advent aber etwas auf.


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Hoffen aufs Weihnachtsgeschäft

Für das Gesamtjahr erwartet die Branche ein Umsatzminus von zwei Prozent auf 390 Milliarden Euro. „Ein ordentliches Geschäft in den Weihnachtsmonaten können wir sehr gut gebrauchen“, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Normalerweise erwirtschaftet der Einzelhandel am Jahresende ein Fünftel seines gesamten Umsatzes. Der Oktober sei bereits gut gelaufen, vor allem für Mode-, Textil- und Schuhhändler.




Konsumklima bisher stabil

Das Konsumklima sei anders als befürchtet nicht eingebrochen, auch wegen des relativ robusten Arbeitsmarkts. „Die Stimmung ist heute besser als vor einem Jahr“, sagte Sanktjohanser. Dazu trügen auch die stabilen und teils sogar gesunkenen Preise im Handel bei.


Keine Besserung in 2010 erwartet

Im nächsten Jahr rechnet die Mehrzahl der Händler mit weiteren Einbußen. Von den geplanten Steuerentlastungen der neuen Bundesregierung im kommenden Jahr sei dagegen keine kräftige Konsumbelebung zu erwarten. Davon werde der Einzelhandel „nicht den Löwenanteil bekommen“, so Sanktjohanser.

Online-Handel wächst weiter

Einkäufe über das Internet werden dagegen immer beliebter. Sie dürften allein im Weihnachtsgeschäft rund 5,5 Milliarden Euro ausmachen. Der HDE geht davon aus, dass der Online-Handel in diesem Jahr um 9,5 Prozent auf 21,9 Milliarden und 2010 weiter auf 23,7 Milliarden Euro wächst.

Geschenke werden gezielt gekauft

Beim Kauf der Weihnachtsgeschenke achten die Deutschen zusehends auf Nachhaltigkeit. Die Geschenke würden gezielter eingekauft, neben dem Preis-Leistungsverhältnis spiele vor allem der Nutzwert eine steigende Rolle, heißt es in der jährlichen Weihnachtsumfrage der Unternehmensberatung Deloitte. Am liebsten schenken die Deutschen nach wie vor Gutscheine, Bargeld und Bücher.

Jeder Deutsche gibt 485 Euro aus

Ausgeben wollen die Deutschen zu Weihnachten im Schnitt 485 Euro pro Person - 300 Euro für Geschenke und 185 Euro für die Festlichkeiten. Das seien 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr, so die Deloitte-Umfrage. Die Mehrheit wolle sich aber durch die Wirtschaftskrise nicht das Weihnachtsfest verderben lassen.


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