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3,5 Millionen Sparkassen-Kreditkarten weiter gestört

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Kartenpanne  

Millionen Kreditkarten weiter gestört

15.01.2010, 10:11 Uhr | AFP, t-online.de, AFP

Die Kartenpanne trifft weiter Millionen Kunden in Deutschland  (Quelle: imago)Die Kartenpanne trifft weiter Millionen Kunden in Deutschland (Quelle: imago) Die Sparkassen haben einem Zeitungsbericht zufolge das Zahlkartenproblem bisher nur teilweise behoben. Bei fast der Hälfte der Kreditkarten, die von Sparkassen und Landesbanken ausgegeben wurden, gebe es weiter massive Probleme, sagte eine Sprecherin des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) der "Leipziger Volkszeitung". Anders als bei den EC-Karten habe das Problem mit den defekten Chips hier bisher nicht behoben werden können. Die Verbraucherzentrale Sachsen forderte die Sparkassen auf, den betroffenen Kunden die Jahresgebühr anteilig zu erstatten. Die Sparkassen haben den Bericht der Zeitung dementiert.

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Rund 3,5 Millionen Karten betroffen

Betroffen seien rund 3,5 Millionen Karten - 40 Prozent aller Kreditkarten, die Sparkassen und Landesbanken ausgegeben hätten. "Da hat sich bisher nichts geändert", sagte die DSGV-Sprecherin. Die in der vergangenen Woche für die mehr als 25 Millionen defekten EC-Karten gefundene Lösung funktioniere bei Kreditkarten leider nicht. "Die nutzen eine andere Software." Erst am Freitag hatten Banken und Sparkassen das Problem zumindest im Inland für gelöst erklärt. Das beziehe sich aber nur auf EC-Karten, räumte die DSGV-Sprecherin ein. "Bei Kreditkarten kann es weiter vorkommen, dass sie nicht akzeptiert werden." Bei 30 bis 40 Prozent der Lesegeräte an den Ladenkassen würden sie nicht funktionieren (Gebühren bei Kartenzahlung: Informieren Sie sich).

Sparkassen dementieren

Die Deutschen Sparkassen dementiert den Pressebericht. Die seit Jahresbeginn von einem technischen defekt betroffenen Karten könnten bei "fast allen" Händlern zum Zahlen genutzt werden, erklärte der Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Berlin. Wo die Verarbeitung nicht automatisch klappe, könnten die Kartendaten von Hand eingegeben werden. Dem Verband zufolge sind die Kreditkarten in Deutschland "fast vollständig einsetzbar". Dies zeige die Zahl der Buchungen, erklärte der Verband. Zum Geldabheben am Automaten würden Kreditkarten kaum genutzt. Beim Zahlen oder Geldabheben im Ausland kann es demnach aber noch zu Problemen kommen. Funktionieren wird den Angaben zufolge auch bei den Kreditkarten genauso wie bei den EC-Karten das Aktualisieren der Software der Chips. Die Updates sollen ab Februar stattfinden.

Verbraucherschützer kritisieren Umsetzung

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet unterdessen Musterbriefe an, um sich die zugesagten Entschädigungen zu sichern. Auf ihrer Internetseite www.vz-nrw.de werden drei verschiedene Schreiben kostenlos zur Verfügung gestellt, wie die Verbraucherzentrale in Düsseldorf mitteilte. Die Erfahrung zeige, "dass schöne Ankündigungen in der Praxis häufig nur halbherzig und bürokratisch umgesetzt werden", begründet der Vorstand der Verbraucherzentrale, Klaus Müller die Aktion.

Verbraucherzentrale bietet Musterbriefe an

Ein Musterbrief soll Verbrauchern helfen, die noch keine Kosten erstattet bekommen haben. Ein anderer richtet sich an Kunden, die eine zu niedrige Erstattung erhalten haben. Mit einem dritten Brief können Verbraucher eine kostenlose Ersatzkarte beantragen, weil sie in nächster Zeit ins Ausland fahren. Bei gehäuften Beschwerden zu bestimmten Banken und Sparkassen wollen die Verbaucherschützer auf diese Institute zugehen.

Im Ausland weiter mit Problemen zu rechnen

Banken und Sparkassen hatten ihren Kunden zugesagt, die durch die Probleme mit fehlerhaften EC- und Kreditkarten entstandenen Kosten zu erstatten. Gebühren etwa für die Bargeldversorgung bei fremden Instituten sollen den Verbrauchern ersetzt werden. Rund 30 Millionen Karten waren von dem Problem betroffen, dass ein Mikrochip die Jahreszahl 2010 nicht richtig verarbeiten kann. Deswegen konnten viele Bank- und Sparkassenkunden vorübergehend kein Geld mehr abheben oder nicht mehr mit der Karte im Geschäft zahlen. Im Ausland ist weiterhin mit Problemen zu rechnen.

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