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Banken verlangen oft unzulässige Gebühren

Bankgebühren  

Banken verlangen oft unzulässige Gebühren

15.01.2010, 14:21 Uhr | mash, t-online.de

Für den Kontoauszug darf die Bank nur Gebühr verlangen, wenn er per Post zugestellt wird (Foto: imago)Für den Kontoauszug darf die Bank nur Gebühr verlangen, wenn er per Post zugestellt wird (Foto: imago) Viele Banken kassieren versteckte oder sogar unzulässige Gebühren. Das berichtet die Zeitschrift "Finanztest" in ihrem Finanztest-Jahrbuch 2010. Die Verbraucherschützer klären auf, welche Gebühren die Bankkunden auf keinen Fall bezahlen müssen. #



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Unzulässige Gebühren weit verbreitet

Die Verbraucherschützer baten ihre Leser um Erfahrungsberichte mit den von ihren Banken erhobenen Gebühren. Das ernüchternde Ergebnis der "Finanztest"-Redaktion: "Ärger gibt es offenbar überall". Dabei ist die Regelung eigentlich klar: Eine Gebühr ist immer dann unzulässig, wenn eine Bank mit der Tätigkeit eine gesetzliche Pflicht erfüllt oder die Tätigkeit im eigenen Interesse, also nicht im Interesse des Kunden, durchführt.

Typische Bankdienstleistungen dürfen nichts kosten

Eine gesetzliche Pflicht ist für Banken beispielsweise die Änderung eines Freistellungsauftrages. Unter Eigeninteresse fällt zum Beispiel die Wertermittlung einer Immobilie für einen Kredit. Auch für typische Bankdienstleistungen wie das Auflösen eines Girokontos darf das jeweilige Institut keine Kosten veranschlagen. Die Banken dürfen ferner den Erben eines Verstorbenen keine pauschale Aufwandsentschädigung berechnen, nur weil sie den Nachlass bearbeiten müssen.

Bank muss Preisverzeichnis publik machen

Die Banken sind verpflichtet, ihre wesentlichen Dienstleistungen und deren Gebühren öffentlich zu machen. Bei Banken und Sparkassen mit Filialen müssen die Preise auch im Schalterraum aushängen. Erhöhen sich beispielsweise die Gebühren für die Kontoführung, reicht es nicht, wenn Banken oder Sparkassen darüber auf ihrer Homepage informieren. Über alle weiteren Dienstleistungen muss ein Preisverzeichnis informieren, das dem Kunden auf Nachfrage zugänglich sein muss.

Höhe der Gebühren nicht immer rechtens

Zwar verstoßen die Banken und Sparkassen laut "Finanztest" nicht mehr so häufig wie noch vor einigen Jahren gegen die eigenen Preisregeln oder das geltende Recht. Dennoch gebe es Versuche, die geltenden Regeln zu umgehen.

Wichtig ist die schnelle Beschwerde

Grundsätzlich gilt also für alle Bankkunden: Aufmerksam die Kontoauszüge überprüfen und nicht nachvollziehbare Bankentgelte schnellstmöglich reklamieren. Beim Streit um Gebühren muss auch nicht gleich das Gericht eingeschaltet werden. Vielfach ist eine Schlichtung durch Ombudsmänner zugunsten des Kunden möglich.

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