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Abgeltungsteuer: Abrechnung in Steuererklärung lohnt sich

Abgeltungsteuer  

Abgeltungsteuer: Abrechnung in Steuererklärung lohnt

19.01.2010, 13:50 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Abgeltungsteuer per Steuererklärung zurückholen (Foto: ddp)Abgeltungsteuer per Steuererklärung zurückholen (Foto: ddp) Ein Jahr nach Einführung der Abgeltungsteuer auf Wertpapiergewinne sollten Anleger prüfen, ob sie einen Teil der gezahlten Steuern zurückerhalten können. Dies ist über die Steuererklärung möglich. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Finanztest" hin.

Abgeltungsteuern werden pauschal ans Finanzamt abgeführt

Die Abgeltungsteuer von 25 Prozent werde von den Banken zunächst pauschal an das Finanzamt abgeführt. Liege der persönliche Steuersatz aber unter 25 Prozent, könnten sich Anleger die Differenz über die Steuererklärung zurückerstatten lassen.

Für Rentner lohnt sich Steuererklärung

Einer "Finanztest"-Expertin zufolge gilt dies bei Einzelpersonen bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 15.000 Euro, bei Ehepartnern unter 30.000 Euro. Auch für viele Rentner würde sich eine Steuererklärung lohnen: Die meisten von ihnen könnten sich die Abgeltungsteuer teilweise oder sogar komplett erstatten lassen.

Vorsicht bei Fonds

Aufpassen müssen laut "Finanztest" Inhaber sogenannter thesaurierender Fonds, bei denen erwirtschaftete Zinsen und Dividenden nicht gleich ausgeschüttet, sondern direkt wieder angelegt werden. Ausländische Fondsgesellschaften führen demnach, anders als bei in Deutschland aufgelegten Fonds, keine Steuern ab. Die Anleger müssen Erträge daher in der Steuerklärung angegeben. Beim Verkauf der ausländischen Fonds führt die Depotbank aber für sämtliche Wertzuwächse Steuern ab, auch wenn der Anleger die wieder angelegten Erträge bereits selbst versteuert hat. Die zuviel gezahlten Steuern kann der Anleger über die Steuererklärung zurückfordern.

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