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Verbraucherschützer kritisieren neue Gebühren bei Banken

Zusatzkosten  

Verbraucherschützer greifen Bankgebühren an

23.02.2010, 15:17 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Verbraucherschützer kritisieren neue Gebühren bei Banken. Immer mehr Banken erheben Gebühren für kleine Dienste, die früher gratis waren (Foto: imago)

Immer mehr Banken erheben Gebühren für kleine Dienste, die früher gratis waren (Foto: imago)

Verbraucherschützer haben die neuen Bankgebühren kritisiert. So verlangten immer mehr Geldinstitute Abgaben für ergänzende Dienstleistungen wie Benachrichtigungen und Bescheinigungen, so die Berliner Verbraucherzentrale. Sie handelten dabei anscheinend nach der Devise "Kleinvieh macht auch Mist" und suchten nach Wegen, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, sagte ein Sprecher der Verbraucherzentrale. Immer mehr Verbraucher beschwerten sich darüber.

Früher verbotene Gebühren

Als Beispiel nannte der Experte Gebühren für Benachrichtigungen, falls eine Überweisung wegen fehlender Kontodeckung nicht ausgeführt wird. Je nach Bank würden zwischen 1,50 und drei Euro fällig. Früher sei es wegen eines Urteils des Bundesgerichtshofs verboten gewesen, dafür eine Gebühr zu erheben. Durch die Einführung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie vor einigen Monaten gebe es aber wieder einen Spielraum, den viele Banken offenbar nutzten. Auch für sogenannte Erträgnisaufstellungen, die manche Kunden für das Finanzamt brauchten, würden bisweilen hohe Gebühren verlangt. In einem Fall seien es 25 Euro gewesen.

Rechtlich ist alles einwandfrei

Rechtlich sei gegen die Gebührenpraxis der Banken nichts einzuwenden, sagte der Experte. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) könnten sie ihre Preise in Deutschland "nach billigem Ermessen" selbst festlegen. Es sei bisweilen jedoch fraglich, ob die verlangten Gebühren in allen Fällen sachlich angemessen seien. Frustrierten Kunden riet die Verbraucherzentrale dazu, die Preise und Gebühren ihrer Bank im Blick zu behalten und notfalls zu günstigeren Anbietern zu wechseln.

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