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Banken planen vorerst fünf Euro Automatengebühr

Banken planen vorerst fünf Euro Automatengebühr

26.03.2010, 13:40 Uhr | dpa, AFP

Banken planen vorerst fünf Euro Automatengebühr. Geldautomaten: Geldabheben wird billiger (Foto: dpa)

Geldautomaten: Geldabheben wird billiger (Foto: dpa)

Bankkunden in Deutschland sollen nach den Plänen der Banken und Sparkassen vorerst maximal fünf Euro für das Abheben an Automaten anderer Geldinstitute zahlen. Diese Obergrenze soll zunächst für eineinhalb Jahre gelten. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind dies die Eckpunkte der Regelung des Zentralen Kreditausschusses, über deren Details die Institute beraten. "Der Karteninhaber muss die Möglichkeit haben, nach Kenntnisnahme des geforderten Entgelts die Transaktion kostenfrei abzubrechen", heißt es laut Bericht. Wenn der Betrag überschritten wird, soll dies am Geldautomaten angezeigt werden.

Banken wollen Gesetz umgehen

Mit der freiwilligen Regelung wollen die Institute eine gesetzliche Regelung umgehen, die ihnen angesichts horrender Gebühren gedroht hatte. Untersuchungen hatten nachgewiesen, dass die Gebühren für das Abheben an Fremdautomaten stellenweise bis zu zehn Euro betragen. Die durchschnittliche Gebühr lag laut einer Befragung der Finanzberatung FMH unter 200 Banken zuletzt bei 5,64 Euro, was einer Steigerung von 13 Prozent innerhalb von sechs Monaten entspricht. Gerade bei kleineren Abhebungen machen die Gebühren entsprechend oft mehr als 25 Prozent der eigentlichen Summe aus.

Aigner: Fünf Euro können nur Höchstpreis sein

Entsprechend verschnupft reagierten Politik und Behörden auf die Berichte. Das Bundeskartellamt kündigte eine Untersuchung der Angelegenheit an, Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner forderte eine umgehende Senkung. Am Freitag will sich Aigner mit dem Bundesverband deutscher Banken treffen, um über die Automatengebühr und die geplanten "Beipackzettel" für Geldanlagen zu sprechen. Im Deutschlandfunk sagte Sie, eine Obergrenze von fünf Euro sei ein Schritt in die richtige Richtung. "Das kann aber dann definitiv nur der Höchstpreis und nicht der Durchschnittspreis sein", fügte die Ministerin hinzu. Die Banken haben nach Angaben der Verbraucherministerin zugesagt, im April nach Abschluss ihrer Beratungen eine Lösung zu präsentieren.

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