Sie sind hier: Home > Finanzen >

Streit um Geldautomaten-Gebühr: Privatbanken wollen niedrigere Gebühr als Sparkassen

Geldautomaten  

Sparkassen wollen höhere Gebühr als Banken

01.04.2010, 13:03 Uhr | AFP

Streit um Geldautomaten-Gebühr: Privatbanken wollen niedrigere Gebühr als Sparkassen. Zwei oder fünf Euro? Streit um Obergrenze für Gebühren an Geldautomaten (Foto: imago)

Zwei oder fünf Euro? Streit um Obergrenze für Gebühren an Geldautomaten (Foto: imago)

Zwischen Banken und Sparkassen ist ein Streit über die geplanten Obergrenzen für die Gebühren beim Geldabheben an Automaten fremder Institute entbrannt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, beharren Sparkassen und Volksbanken auf einer Höchstgrenze von fünf Euro pro Abhebung. Dagegen setzten sich die Privatbanken für eine stärkere Senkung der Gebühren ein. "Der Höchstbetrag sollte bei eher zwei Euro und nicht bei fünf Euro liegen", sagte Kerstin Altendorf, Sprecherin des Bankenverbands, zu "Bild".

Sparkassen verweisen auf großes Netz

Altendorf sagte dem Blatt weiter, die privaten Geldinstitute hofften auf eine "schnelle Einigung" mit den Sparkassen und Volksbanken. Die wiederum werfen den Privatbanken vor, sich nicht an Absprachen zu halten. "Die privaten Großbanken haben in den letzten 15 Jahren rund 20.000 Auszahlstellen abgebaut, gleichzeitig wollen sie ihren Kunden kostengünstige Abhebungen bei Sparkassenautomaten bieten", sagte Michaela Roth, Sprecherin des Sparkassen- und Giroverbands, zu "Bild". Wenn Banken ohne eigenes Automatennetz nur zwei Euro Kundenbelastung haben wollten, sollten sie ihre Kunden an den eingesparten Kosten eines eigenen Automatennetzes teilhaben lassen und den Unterschiedsbetrag erstatten.

Ministerin: Gebühren deutlich senken

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) verlangte unterdessen eine schnelle Einigung. "Kein Kunde hat Verständnis dafür, wenn sich die Banken streiten", sagte sie der Zeitung. "Wir brauchen eine rasche Einigung und verlässliche Zusagen. Mir ist wichtig: Die Gebühren müssen runter, und zwar deutlich."

Kosten für Abhebung recht gering

Im Schnitt fallen einer Untersuchung der Frankfurter Finanzberatung FMH zufolge Gebühren von 5,64 Euro an. In einigen Fällen verlangen Banken für das Geldabheben von Nichtkunden sogar bis zu zehn Euro. Nach Angaben von FMH belaufen sich die tatsächlichen internen Kosten der Banken für eine Abhebung auf rund 60 Cent.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
New Collection - Daisies & Stripes
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal