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BKA: 2009 über 100.000 Opfer von Skimming

BKA: 2009 über 100.000 Opfer von Skimming

26.04.2010, 10:48 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

BKA: 2009 über 100.000 Opfer von Skimming. Skimming: Laut BKA alleine 2009 über 100.000 Opfer

Skimming: Über 100.000 Mal wurden Bürger 2009 an Geldautomaten abgezockt (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Zahlen sind erschreckend: nach Angaben des Bundeskriminalamts sind 2009 "weit über 100.000 Menschen" in Deutschland Opfer von Datenklau an Geldautomaten geworden. BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" , in der Regel seien Schäden vereitelt worden, "weil die EC-Karten noch rechtzeitig gesperrt wurden". Im vergangenen Jahr seien bundesweit 960 Geldautomaten manipuliert worden, nach 809 im Jahr zuvor. Das entspricht einem Anstieg von fast 20 Prozent. "Wir schätzen den durch Einsatz gefälschter EC-Karten mit deutschen Kundendaten entstandenen Schaden auf rund 40 Millionen Euro".

Warnung an WM-Touristen

Besondere Sorge bereitet der Polizei derzeit die Manipulation von Geldautomaten im Ausland, wo immer öfter deutsche Kartendaten ausgespäht würden. Einer der Brennpunkte ist nach Aussage Zierckes Südafrika, Gastgeberland der Fußball-WM: "Nach Frankreich und der Türkei werden Deutsche am häufigsten in Südafrika an Geldautomaten geprellt." Im Jahr 2009 seien tausend deutsche Karten betroffen gewesen, "insgesamt haben wir 11.000 kriminelle Transaktionen mit Bezug zu Deutschland festgestellt". Der Schaden belaufe sich auf knapp zwei Millionen Euro.

"Handskimmer" statt Hilfe

In Kapstadt oder Johannesburg etwa wird Touristen bei der Nutzung von Automaten vermeintliche Hilfe angeboten, um in den Besitz der Karte zu kommen. Diese würden dann mit einem so genannten Handskimmer, einem kleinen elektronischen Lesegerät, unbemerkt ausgelesen, sagte Ziercke. Der Begriff leitet sich vom Begriff "Skimming" ab, mit dem der Diebstahl der Daten an Automaten bezeichnet wird. Im zweiten Schritt werde die Eingabe der Geheimzahl am Automaten ausgespäht. Ziercke warnte deutsche WM-Touristen: "Hier ist größte Vorsicht angebracht".

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