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Deutsche Post: Appel will höheres Briefporto

Deutsche Post  

Post-Chef Appel will höheres Briefporto

28.06.2010, 12:52 Uhr | AFP, AFP

Deutsche Post: Appel will höheres Briefporto. Frank Appel ist seit 2008 Chef der Deutschen Post AG (Foto: imago)

Frank Appel ist seit 2008 Chef der Deutschen Post AG (Foto: imago)

Post-Chef Frank Appel hat sich indirekt für eine Erhöhung der Portokosten für private Kunden ausgesprochen. Die Politik müsse sich fragen, ob die anstehende Neuregelung der Portokosten im Jahr 2012 nicht "flexibler und an den tatsächlichen Marktgegebenheiten ausgerichtet sein sollte", sagte Appel der "Frankfurter Rundschau" vom Samstag.

Bislang darf das Porto nur bei starker Inflation erhöht werden. Die Post hat das Porto für einen Standardbrief laut Bericht seit 13 Jahren nicht angehoben; seit 2003 liegt es bei 55 Cent. Appel verwies in dem Gespräch mit der Zeitung auch auf die Kostensituation bei der Briefzustellung: "Heute wirft der Briefträger statt zwei nur noch einen Brief ein. Das kostet uns Geld."

Appel kritisiert Briefzustellung an sechs Werktagen die Woche

Appel setzte sich zudem kritisch mit der gesetzlich vorgeschriebenen Briefzustellung an sechs Werktagen die Woche auseinander. Das habe für die Kunden nur einen geringen Nutzen: "Was am Freitag im Briefkasten ist, haben wir samstags längst zugestellt, und Firmen liefern am Wochenende keine Post ein." Deswegen blieben die Briefkästen montags meistens leer. Es gebe derzeit aber keine Pläne, nur noch an fünf Tagen zuzustellen, versicherte Appel.

"Interessantes" Modell in Dänemark

Als "interessant" bezeichnete er allerdings ein Modell, das in Dänemark ausprobiert wird. Werbe- und Infopost hält die Post dort so lange zurück, bis ein normal bezahlter Brief zuzustellen ist. Dann erst kommt der Postbote. Schon in Sommermonaten hatte die Post die Zustellung Werbebriefen eingeschränkt. Am Montag wird in dieser Zeit weniger oder gar keine Werbepost zugestellt.


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