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Skimming: Neue Spionagemethode an Geldautomaten

Skimming: Neue Spionagemethode an Geldautomaten

15.09.2010, 12:01 Uhr | bab mit dapd/ lgs, dapd, t-online.de

Skimming: Neue Spionagemethode an Geldautomaten. Skimming: die offene Eingabe der PIN birgt ein hohes Risiko (Foto: imago)

Skimming: die offene Eingabe der PIN birgt ein hohes Risiko (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Über 2000 Attacken auf Geldautomaten hat es seit Jahresbeginn in Deutschland bereits gegeben und die Betrüger werden immer dreister. Vor der neuesten kriminellen Masche an Geldautomaten warnt nun die EURO Kartensysteme GmbH, die regelmäßig Statistiken über Missbrauchsfälle veröffentlicht.

Laut dem Unternehmen bauen Spione, die es auf die PIN abgesehen haben, ihre nahezu unsichtbaren Kameras nun nicht mehr ausschließlich in Lichtleisten und Rauchmelder ein. Der neueste Trick: Die Kamera wird direkt in der Sichtschutzblende der Tastatur installiert, die eigentlich das Ausspionieren der Geheimnummer verhindern soll. EURO Kartensysteme rät deshalb dringend dazu, die PIN-Eingabe mit der freien Hand komplett zu verdecken. Statistiken belegten, dass neun von zehn Spähangriffen an Geldautomaten damit verhindert werden könnten. Mit unseren cleveren Tipps schützen Sie sich vor den dreisten Methoden der PIN-Spione - klicken Sie sich rein!

Betrüger nutzen viele Methoden

Neben dem bereits beschriebenen Kamera-Trick gibt es noch andere Maschen, auf die Kunden achten müssen. Beispielsweise täuschen viele Betrüger eine Störung am Geldautomaten vor und geben sich dann als "Helfer in der Not" aus. Sie raten dann zur erneuten Eingabe der Geheimzahl - natürlich nur, um die PIN auszuspähen. Andere verwickeln den Kunden beim Geldabheben in ein Gespräch oder lassen unmittelbar neben dem Automaten eine Münze fallen. Wer sich dann hilfsbereit bückt, riskiert das Abfragen seiner Geheimdaten.

Prinzipiell gilt: Niemals die PIN-Nummer an andere weitergeben oder gar auf einem Zettel im Portemonnaie notieren. Mehr Tipps zum richtigen Umgang mit Karte und PIN gibt es unter www.kartensicherheit.de. Hier finden Verbraucher einen SOS-Infopass mit den wichtigsten Sperrnummern für den Notfall als Download.

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