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Studie: Schweizer dreimal so reich wie Deutsche

Studie  

Schweizer dreimal so reich wie Deutsche

15.09.2010, 13:30 Uhr | dapd, dapd

Studie: Schweizer dreimal so reich wie Deutsche. Deutschland belegt bei der Allianz-Studie nur Platz 16 (Foto: Archiv)

Deutschland belegt bei der Allianz-Studie nur Platz 16 (Foto: Archiv)

Die Deutschen haben ihre Vermögensverluste aus der Finanzkrise 2008 wieder ausgeglichen. Mit einem Geldvermögen von 56.856 Euro pro Kopf oder insgesamt 4.672 Milliarden Euro habe die Bundesrepublik wieder den Stand vor der Krise erreicht, teilte die Allianz-Versicherung in ihrem Globalen Wohlstandsbericht am Dienstag in München mit. Im Vergleich mit Nachbarn wie der Schweiz sehen die Deutschen jedoch trotzdem ziemlich arm aus.

Anleger bevorzugten konservative Anlageformen

"Dies ist auf die im internationalen Vergleich hohe Sparquote und die vergleichsweise konservative Anlagestruktur zurückzuführen, die die Wertverluste in der Krise begrenzte", erklärten die Volkswirte. Allerdings sei das Geldvermögen der Bundesbürger "im internationalen Vergleich relativ niedrig; die Zuwachsrate liegt mit 3,2 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnittswachstum von 4,1 Prozent". Mit Abstand am meisten Geld hätten die Schweizer, nämlich 163.732 Euro pro Kopf. Es folgten die US-Amerikaner, Dänen, Niederländer und Japaner. Die Deutschen kommen nur auf Platz 16.

Wohlstandslücke wird kleiner

Das globale Geldvermögen lag der Allianz zufolge trotz eines kräftigen Anstiegs von 7,5 Prozent Ende 2009 mit 82,2 Billionen Euro immer noch vier Prozent unter dem Niveau vor der Lehmann-Pleite. Aber in den Schwellenländern wuchs das Geldvermögen in den vergangenen zehn Jahren stärker als in den Industriestaaten: "Die ärmeren Länder holen auf; die Wohlstandslücke ist durch die Finanzkrise etwas kleiner geworden", sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Weltweit 565 Millionen Menschen zählten mit 5300 bis 31.600 Euro Vermögen inzwischen zur Mittelschicht, weniger als die Hälfte davon aus den Industrieländern. Trotzdem seien die Unterschiede noch riesig: "Nordamerika, Westeuropa und Japan verfügen zusammen über 85 Prozent des gesamten globalen Geldvermögens", sagte Heise.

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