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Kreditvermittler: Hohe Rechnung statt Kredit

Kreditvermittler  

Hohe Rechnung statt Kredit

17.09.2010, 15:49 Uhr | lgs, t-online.de

Kreditvermittler: Hohe Rechnung statt Kredit. Ist man erst einmal auf einen Kredithai hereingefallen, hat man damit viel Ärger (Foto: Archiv)

Ist man erst einmal auf einen Kredithai hereingefallen, hat man damit viel Ärger (Foto: Archiv)

Kredithaie machen ihren Kunden viel Ärger und wenig Freude. Und die Maschen der sogenannten "Kreditvermittler" werden immer dreister: Einige Unternehmen verlangen jetzt eine Aufwandsentschädigung, ohne jemals ein Darlehen vermittelt zu haben. Viele Betroffene sind bei solchen Forderungen ratlos - und zahlen.

Kredit kommt gar nicht zustande

Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt, zielen die Kredithaie es direkt darauf ab, die Vermittlung eines Darlehens scheitern zu lassen. Bereits zu Beginn der Vermittlungstätigkeit wird dem Kunden klargemacht, dass der Abschluss einer Versicherung oder der Kauf von Genossenschaftsanteilen zu den Vorraussetzungen der Kreditvermittlung gehören - somit kämen zu dem Kreditbetrag (plus Zinsen) also auch noch weitere Zahlungsverpflichtungen. Kein Wunder, dass viele Verbraucher solche Verträge dann nicht unterschreiben. Und genau hier greift die neue Masche der Kredithaie: Jetzt wird nämlich eine Aufwandsentschädigung fällig - meist in Höhe von etwa 200 Euro. Zahlt der Kunde nicht, bekommt er schnell Post von Inkassounternehmen.

Aufwandsentschädigung ist nicht rechtmäßig

„Das endgültige Scheitern der Darlehensvermittlung ist Methode“, so Niels Nauhauser, von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Verbraucher können sich in solchen Fällen an einer gesetzlichen Regelung orientieren, nach der die Firmen die Kosten nachweisen müssen und diese nur dann erhoben werden dürfen, wenn die Kreditvermittlung erfolgreich war. "Das Scheitern der Darlehensvermittlung ist keine Rechtfertigung dafür, dass die Kredithaie Bearbeitungskosten in Rechnung stellen“, stellt Nauhauser klar.

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