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Banken nerven Verbraucher mit Nepp am Geldautomaten

Nepp am Geldautomaten nervt die Deutschen

06.10.2010, 09:28 Uhr | cs mit dapd, t-online.de, dapd

Banken nerven Verbraucher mit Nepp am Geldautomaten. Verbraucher sind wegen hoher Automatengebühren sauer auf die Banken (Foto: imago)

Verbraucher sind wegen hoher Automatengebühren sauer auf die Banken (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Banken verlangen mitunter unverschämt hohe Gebühren, wenn Kunden mit der Karte eines anderen Instituts am Automaten Geld ziehen. Da können schon mal Gebühren von bis zu zehn Euro anfallen, was die Mehrzahl der Bürger nicht weiter tolerieren möchte, wie nun eine aktuelle Umfrage der Berliner Info GmbH im Auftrag der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigt. Demnach wollen vier von fünf der Befragten für Abhebungen an Geldautomaten fremder Banken höchstens zwei Euro bezahlen. Mehr als ein Drittel davon fordert sogar, den Service künftig kostenlos anzubieten.

Kostenloses Abheben in Österreich und den Niederlanden

Der Wunsch nach günstigen Abhebungen ist dabei keinesfalls eine realitätsferne Träumerei. Dies zeigt der Blick ins benachbarte Ausland: In Österreich und den Niederlanden, aber auch in anderen europäischen Ländern seien Abhebungen für Bankkunden an Automaten aller Institute kostenlos, erklärte die Verbraucherzentrale.

In Deutschland tobt dagegen seit Monaten ein Streit um die Gebühren für Abhebungen an Geldautomaten, die nicht zum Netzwerk der eigenen Bank gehören - ohne dass es zu einer für die Kunden befriedigenden Lösung gekommen wäre. Lediglich die privaten Banken haben sich inzwischen auf eine Gebührenobergrenze von 1,95 Euro geeinigt.

Sparkassen und Volksbanken stellen sich quer

Den Großteil des Marktes teilen sich allerdings Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Und die stellen sich offenbar quer. "Wir fordern, dass auch die beiden anderen Säulen des Bankensystems die Gebühren für Fremdabhebungen deutlich senken", sagt Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Schließlich liegen die tatsächlich entstehenden Kosten pro Abhebung für die Institute unter einem Euro."

In einem Punkt ist immerhin Besserung in Sicht. Ab 15. Januar 2011 sollen die anfallenden Gebühren bei der Abhebung angezeigt werden. Darauf hatten sich Banken und Sparkassen auf Druck des Bundeskartellamts im August geeinigt. Und dies forderten auch 93 Prozent der Befragten - und zwar vor der Abhebung.

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