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Arbeitszimmer wieder steuerlich absetzbar

Steuererklärung  

Arbeitszimmer wieder voll steuerlich absetzbar

06.06.2011, 14:49 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de, dpa-AFX, dapd

Arbeitszimmer wieder steuerlich absetzbar. Das Arbeitszimmer ist jetzt wieder von der Steuer absetzbar (Foto: Archiv)

Das Arbeitszimmer ist jetzt wieder von der Steuer absetzbar (Foto: Archiv)

Das häusliche Arbeitszimmer ist wieder absetzbar. Das sieht das Jahressteuergesetz 2011 vor. Kosten bis zu 1250 Euro können die Betroffenen von der Steuer absetzen. Außerdem wird die Lohnsteuerkarte abgeschafft.

Regelung gilt rückwirkend

Das Bundesverfassungsgericht hatte die Streichung des Steuervorteils für Arbeitszimmer Ende Juli 2010 für rechtswidrig erklärt. Damit bekommen auch all jene Betroffenen nachträglich Geld vom Finanzamt zurück, die seit 2007 gegen die Neuregelung Einspruch eingelegt hatten. Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2007. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass das seit 2007 geltende Verbot der steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern nichtig ist.

Von der Regelung profitieren vor allem Beschäftigte, die zu Hause ein Arbeitszimmer haben und vom Arbeitgeber keinen Arbeitsplatz gestellt bekommen. Darunter fallen zum Beispiel Lehrer. Auch Handelsvertreter und andere Berufsgruppen, die nicht im Büro arbeiten, fallen unter diese Gruppe.

Arbeitszimmer ist eine von rund 180 Einzeländerungen

Das Arbeitszimmer ist nur eine von rund 180 Einzeländerungen, die das Jahressteuergesetz 2010 beinhaltet. So werden eingetragene Lebenspartnerschaften bei der Erbschaftsteuer mit Ehen gleichgestellt. Unternehmen werden beim neuen elektronischen Lohnsteuerabzug entlastet. Beziehern von Arbeitslosengeld II wird die Möglichkeit einer staatlichen Riester-Förderung eingeräumt.

Lohnsteuerkarte wird abgeschafft

Das Jahressteuergesetz sieht außerdem die Abschaffung der Lohnsteuerkarte vor. Die Lohnsteuerkarte 2010 behält zunächst auch für 2011 ihre Gültigkeit. Ab 2012 dann werden die für die Berechnung der Lohnsteuer notwendigen Daten in einer Datenbank der Finanzverwaltung hinterlegt, die Arbeitgeber können sie von dort abrufen.

Wer 2011 erstmals eine Lohnsteuerkarte benötigt, muss zum Finanzamt. Dieses stellt dann für den Übergangszeitraum bis 2012 eine Ersatzbescheinigung aus. Das gleiche gilt für Arbeitnehmer, die 2011 eine zweite Lohnsteuerkarte benötigen.

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