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Verbraucherzentrale warnt vor Betrug mit falscher Mitteilung der Deutschen Post

Verbraucherschützer warnen vor neuer Abzockmasche

24.02.2011, 17:26 Uhr | cs, t-online.de

Verbraucherzentrale warnt vor Betrug mit falscher Mitteilung der Deutschen Post. Verbraucherschützer warnen: Falsche Benachrichtigungskarten der Deutschen Post machen gerade die Runde (Foto: DHL)

Verbraucherschützer warnen vor falscher Infopost (Foto: DHL) (Quelle: Hersteller)

Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor einer neuen Betrugsmasche, mit der Gauner an die Daten unbescholtener Bürger gelangen. So verteilen die Kriminellen massenhaft gefälschte Benachrichtigungskarten der Deutschen Post. Diese so genannte Infopost gaukelt den Empfängern vor, ein Paket habe nicht zugestellt werden können. Die Karte enthält demnach Angaben zur Größe des Pakets. Über eine Telefonnummer soll der Empfänger einen gewünschte Zustellungstermin vereinbaren.

Verbraucherdaten im Visier

"Diverse Firmen versuchen möglicherweise an Daten von Verbrauchern zu kommen oder am Telefon Verträge aufzuschwatzen, auch die Teilnahme an Gewinnspielen käme in Frage", erklärte Marion Schmidt von der Verbraucherzentrale Sachsen. Mit einer echten Benachrichtigungskarte der Deutschen Post kann der Empfänger die Sendung in der dort angegebenen Filiale abholen. Andere Postdienste kommen meist ein zweites Mal vorbei.

Schmidt empfiehlt Bürgern, die eine der gefälschten Mitteilungen bekommen haben, weder zu reagieren noch die angegebene Telefonnummer anzurufen. Höchste Vorsicht sei geboten. Generell sollten Bürger immer misstrauisch werden, wenn telefonisch persönliche Daten abgefragt werden oder gar die Kontonummer abgeglichen werden soll. Hier sollten Verbraucher umgehend das Gespräch abbrechen.

Vorsicht vor Abschluss von Verträgen

Darüber hinaus ist Vorsicht im Hinblick auf den Abschluss eines Vertrages geboten. Denn was die wenigsten wissen: Verträge oder Abos können auch telefonisch abgeschlossen werden. Schmidt verweist hier auf des Widerrufsrecht. Dennoch sei Ärger meist vorprogrammiert. "Von angeblichen Gewinnen sollte man sich ebenfalls nicht blenden lassen, denn keiner hat etwas zu verschenken", sagte Schmidt.

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