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Böse Abzocke mit GEZ-Briefen

Kaffeefahrt statt Hauptgewinn  

Böse Abzocke mit GEZ-Briefen

09.07.2011, 14:37 Uhr | mash, t-online.de

Böse Abzocke mit GEZ-Briefen . Vorsicht vor Briefen mit dem Absender "Schon BEZAhlt.Danke"  (Foto: imago)

Vorsicht vor Briefen mit dem Absender "Schon BEZAhlt.Danke" (Foto: imago)

"Schon BEZahlt. Danke": Aktuell überschwemmen Schreiben wie diese die Haushalte in Rheinland-Pfalz. Aufmachung und Schriftbild ähneln frappierend den Benachrichtigungen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ). Doch davon sollten sich die Verbraucher nicht täuschen lassen, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie rät: Finger weg - und den Brief am besten in den Papierkorb werfen.

2500 Euro Hauptgewinn

Der Brief kündigt einen Gewinn in Höhe von 2500 Euro an, außerdem bedankt sich die Kundenbetreuung der Firma mit Postfachadresse in Stedingsmühlen oder Schnelten bei den Angeschriebenen für ihre Gebühren. Und weiter: "Wie Sie vielleicht schon aus den Medien erfahren haben, haben wir uns, um Ihnen auch einmal etwas von Ihren Gebühren zurück zu geben, einige Sponsoren gesucht und am 18.12.2010 unter allen zahlenden Teilnehmern eine Verlosung durchgeführt."

Der Angeschriebene erfährt, dass er als Gewinner gezogen wurde und zur Gewinnübergabe am 28.07.2011 eingeladen wird. Man dürfe sogar eine Begleitung mitbringen.

LCD-Flachbildfernseher als Prämie

Das ist der Schummel-Brief (Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)Das ist der Schummel-Brief (Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) Der Gewinner werde von einem kostenlosen Abholservice in eine Zweigstelle gebracht, bekomme dort Verpflegung und dürfe als Prämie einen neuen LCD-Flachbildfernseher inklusive ein Jahr Gebührenbefreiung mit nach Hause nehmen.

Kaffeefahrt statt Hauptgewinn

"Lassen Sie sich nicht von falschen Versprechungen ködern", warnt die Verbraucherzentrale. Denn das Schreiben entpuppe sich als Einladung zu einer Kaffeefahrt. Wer an diesen Ausflügen teilnimmt, wird häufig mit aggressiven Methoden zum Kauf von überteuerten Produkten von zweifelhafter Qualität gedrängt. Eine typische Masche von unseriösen Geschäftemachern, die sich oft hinter einer Postfachadresse verstecken und schwer zu ermitteln sind. "Die erfinden immer neue Tricks, um arglose Menschen hinters Licht zu führen", schreibt die Verbraucherzentrale.

Nähere Informationen zum Thema Kaffeefahrten und Gewinnmitteilungen bekommen Interessierte in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale oder im Internet unter www.vz-rlp.de/downloads-recht. Die Verbraucherzentralen beraten auch montags bis donnerstags 10 bis 16 Uhr telefonisch unter (0900) 77 80801 (1,50 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).

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