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Deutschland und Liechtenstein schließen Steuerabkommen

Deutschland und Liechtenstein schließen Steuerabkommen

17.08.2011, 13:59 Uhr | AFP, AFP

Deutschland und Liechtenstein schließen Steuerabkommen. Das Fürstentum Liechtenstein will keine Steueroase mehr sein. (Foto: imago)

Das Fürstentum Liechtenstein will keine Steueroase mehr sein. (Foto: imago)

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Aufsehen erregenden Skandal um Steuerbetrug haben Deutschland und Liechtenstein sich auf ein neues Abkommen geeinigt. Die Staaten beschlossen die Doppelbesteuerungsvereinbarungen in Berlin, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte. Die Länder verhandeln jedoch weiterhin, wie der deutsche Fiskus gegen Schwarzgeldkonten im Fürstentum vorgehen kann.

Keine Regelung zu Schwarzgeldkonten

Denn eine Regelung, mit welcher die deutschen Steuerbehörden deutsche Kapitalanleger für ihre Konten in Liechtenstein zur Kasse bitten kann, ist in dem Abkommen nicht enthalten.

Offensive gegen Steuersünder

Der Vertrag geht auf ein erstes Informationsabkommen von 2009 zurück, mit dem beide Staaten Auskünfte über mögliche Steuersünder austauschen können. Angestoßen hatte die Verhandlungen unter anderem der Fall des ehemaligen Post-Chefs Klaus Zumwinkel, der mittels einer liechtensteinischen Stiftung mehrere Millionen Euro vor dem deutschen Fiskus versteckt hatte.

Vereinbarungen gegen Doppelbesteuerung

Mit Vereinbarungen zur Doppelbesteuerung soll einerseits verhindert werden, dass Personen, die in Deutschland wohnen und in Liechtenstein arbeiten, in beiden Staaten Steuern zahlen müssen. Andererseits wird damit klar geregelt, wie Anleger zu besteuern sind, die ihr Geld im Land investieren.

Streit um deutsche Steuerflüchtlinge in der Schweiz beendet

In der vergangenen Wochen hatte Deutschland bereits ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz geschlossen. Damit legten die Staaten den langen Streit über deutsche Steuerflüchtlinge bei, die etliche Milliarden in die Eidgenossenschaft geschafft hatten.

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