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Medien: Fahnder bereiten Großeinsatz gegen Steuersünder vor

Medien: Fahnder bereiten Großeinsatz gegen Steuersünder vor

13.10.2011, 19:28 Uhr | dpa, dapd, dapd, dpa

Medien: Fahnder bereiten Großeinsatz gegen Steuersünder vor . Schon wieder gibt es eine Steuer-CD mit brisanten Daten (Quelle: imago images)

Schon wieder gibt es eine Steuer-CD mit brisanten Daten (Quelle: imago images)

Deutschen Steuerflüchtlingen mit Schwarzgeld in Luxemburg droht Ärger. Steuerermittler planen nach Medienberichten in den nächsten Wochen einen Großeinsatz gegen mutmaßliche Steuersünder. Grundlage soll eine Daten-CD aus Luxemburg sein, die das Land Nordrhein-Westfalen angekauft hat, berichteten "Spiegel Online" und "Financial Times Deutschland" (FTD).

Steuer-CD mit Daten von 3000 deutschen Kunden

Auf dem Datenträger befänden sich Datensätze von 3000 deutschen Kunden, die ihr Geld bei einer Tochter der britischen Großbank HSBC in Luxemburg angelegt hätten, schreibt "Spiegel Online". Laut "FTD" ist die Razzia für November geplant.

Finanzministerium bestätigt Kauf von CD

Das nordrhein-westfälische Finanzministerium bestätigte am Abend der Nachrichtenagentur dpa, dass das Land Nordrhein-Westfalen "in Abstimmung mit dem Bund eine Steuer-CD mit Bezug zu Luxemburg erworben" hat. "Die Informationen sind den betroffenen Ländern zur weiteren Auswertung zur Verfügung gestellt worden", hieß es einer Stellungnahme. Weitere Angaben machte eine Sprecherin nicht.

CD kostete angeblich mehrere Millionen Euro

Laut "Spiegel Online" wird die CD seit dem Ankauf von Wuppertaler Steuerfahndern und der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Bochum ausgewertet. Der Bochumer Oberstaatsanwalt Gerrit Gabriel sagte auf Anfrage: "Wir kommentieren das im Moment nicht."

Angeblich sollen Staatsanwaltschaften im gesamten Bundesgebiet beteiligt sein. Die Daten-CD soll das Land NRW zum Preis von rund vier Millionen Euro angekauft haben. Die "FTD" nannte als Preis drei Millionen Euro.

Keine Chance mehr zur Selbstanzeige

Der Datensatz sei außerordentlich groß, das Material erstklassig, zitiert die "FTD" aus Behördenkreisen. Dadurch, dass die Ermittlungen im Gang seien, hätten die Steuersünder auch keine Chance mehr, der Strafe durch eine Selbstanzeige zu entgehen, berichtete die Zeitung weiter.

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