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Hohe Energiepreise treiben Inflation nach oben

Hohe Energiepreise treiben Inflation nach oben

09.03.2012, 13:08 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Hohe Energiepreise treiben Inflation nach oben. Lebensmittel haben sich um 2,7 Prozent verteuert (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lebensmittel haben sich um 2,7 Prozent verteuert (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wegen der hohen Energiepreise geht die Inflation in Deutschland deutlich nach oben. Im Februar erreichte die Teuerung mit 2,3 Prozent einen Wert, der das letzte Mal im November 2011 überschritten wurde.

Lebenshaltungskosten steigen um 0,7 Prozent

Im Januar und Dezember hatte die Teuerungsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Januar stiegen die Lebenshaltungskosten um deutliche 0,7 Prozent.

Heizölpreise steigen um 17,7 Prozent

Im Februar wurde die Inflation einmal mehr durch eine Erhöhung der Energiepreise von acht Prozent im Jahresvergleich angetrieben. Besonders tief mussten die Verbraucher in der kalten Jahreszeit für Heizöl in die Tasche greifen, das sich um 17,7 Prozent verteuerte. Die Spritpreise kletterten um 8,9 Prozent. Ohne Energie hätte die Preissteigerungsrate nur bei 1,6 Prozent gelegen.

Auch Nahrungsmittel wurden mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent deutlich teurer. Vor allem Speisefette und Speiseöle verteuerten sich mit plus 8,8 Prozent deutlich. Für alkoholfreie Getränke mussten die Verbraucher fünf Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr, der Kaffeepreis stieg kräftig um 14,8 Prozent. Zu Buche schlug auch die jüngste Tabaksteuererhöhung von vier bis acht Cent je Zigarettenpackung.

Gurken verteuern sich um 53 Prozent

Der deutliche Anstieg der Lebenshaltungskosten binnen Monatsfrist ist vor allem saisonbedingt. So verteuerte sich Gemüse in der kalten Jahreszeit um 7,9 Prozent, darunter Gurken kräftig um 53,3 Prozent. Auch für Kleidung mussten die Verbraucher nach Ende des Winterschlussverkaufs mehr zahlen als im Januar.

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Die Hoffnung, dass der Preisauftrieb im Laufe dieses Jahres nachlassen könnte, hatte wegen der hohen Energiepreise zuletzt einen Dämpfer erhalten. So rechnet die Europäische Zentralbank (EZB) mittlerweile damit, dass die Inflation im Euro-Raum über der Zielmarke von zwei Prozent bei etwa 2,4 Prozent liegen wird. Zuvor waren die Währungshüter von zwei Prozent im Jahresschnitt ausgegangen.

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