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Millionenschwerer Steuerbetrug: Fahnder greifen zu

Millionenschwerer Steuerbetrug: Fahnder greifen zu

19.03.2012, 17:01 Uhr | t-online.de, dpa, dapd

Millionenschwerer Steuerbetrug: Fahnder greifen zu. Deutsche Steuerfahnder haben in Frankfurt zugegriffen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Deutsche Steuerfahnder haben in Frankfurt zugegriffen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verdacht auf Steuerbetrug und Geldwäsche: Weil sie mit Komplizen von 2004 bis 2009 fast eine halbe Milliarde Euro am Finanzamt vorbeigeschleust haben sollen, sind zwei Männer in Frankfurt festgenommen worden. Rund 100 Beamte von Bundeskriminalamt und Steuerfahndung hatten zuvor Büros und Wohnungen in Frankfurt und Umgebung durchsucht.

Zwei Hauptverdächtige festgenommen

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittle insgesamt gegen zwölf Verdächtige im Alter von 38 bis 77 Jahren, teilte die hessische Anklagebehörde mit. Die Hauptverdächtigen im Alter von 51 und 54 Jahren waren bei dem Einsatz am 13. März festgenommen worden.

Körperschaftssteuer hinterzogen

Die Gruppe der beiden Rädelsführer soll in Deutschland mit Firmenanteilen gehandelt haben, ihren Geschäftssitz aber angeblich in Zypern haben. Damit hätten sie ihre Steuerpflicht in Deutschland verschleiert und mehr als 450 Millionen Euro Körperschaftssteuer hinterzogen, wirft ihnen die Staatsanwaltschaft vor.

Trotz der in Deutschland erzielten "erheblichen" Gewinne seien keine Steuererklärungen abgegeben worden, erklärte dem "Spiegel" zufolge der Leitende Oberstaatsanwalt Günter Wittig. Die Männer sitzen nun in Untersuchungshaft.

Noch keine Anklage

Details zu dem möglichen Millionenbetrug gab die Generalstaatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt. "Jetzt fangen die Ermittlungen erst richtig an zu laufen", sagte ein Sprecher der Behörde. Unklar blieb unter anderem, mit welcher Art von Unternehmungen die Gruppe Geld gemacht haben soll. Angeklagt wurden die beiden Beschuldigten noch nicht.

In dem Fall geht es um eine vergleichsweise hohe Summe. Der einstige Post-Chef Klaus Zumwinkel beispielsweise wurde im Jahr 2009 wegen Steuerhinterziehung von knapp 970.000 Euro über eine Stiftung in Liechtenstein zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldbuße in Höhe von einer Million Euro verurteilt.

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