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Steuerbetrug: Festnahmen nach europaweiter Razzia

Steuerfahndung  

Steuerbetrug: Festnahmen nach europaweiter Razzia

15.06.2012, 12:44 Uhr | AFP, dpa-AFX, t-online.de

Steuerbetrug: Festnahmen nach europaweiter Razzia . Großrazzia wegen Steuerbetrug in mehreren Ländern: Polizei nahm 30 Verdächtige einer kriminellen Gruppe fest  (Quelle: imago images)

Großrazzia wegen Steuerbetrug: Polizei nahm 30 Verdächtige fest (Quelle: imago images)

Eine kriminelle Bande hat offenbar im In- und Ausland mehrere Scheinfirmen gegründet, um mit manipulierten Abrechnungen der Umsatzsteuer den Fiskus zu schädigen. Das dürfte nun vorbei sein. Bei einer europaweiten Razzia wegen des Verdachts auf organisierten Steuerbetrug sind 30 Menschen festgenommen worden. Wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Augsburg als federführende Behörden am Freitag mitteilten, sollen die Festgenommenen einen Umsatzsteuerschaden von mehr als 120 Millionen Euro angerichtet haben.

Monatelange Ermittlungen

Bei der Razzia bereits am Donnerstag kamen den Angaben zufolge 700 Polizisten und Steuerfahnder zum Einsatz. Vorausgegangen seien mehrmonatige Ermittlungen bei verschiedenen Steuerfahndungsstellen und Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland.

Firmen zum Zweck der Steuerhinterziehung gegründet

Die Ermittler werfen den Verdächtigen die Bildung einer kriminellen Vereinigung, gewerblichen Umsatzsteuerbetrug und Geldwäsche vor. Sie sollen im In- und Ausland zahlreiche Gesellschaften gegründet haben, um Steuern zu hinterziehen. Wie eine LKA-Sprecherin sagte, sollen die Verdächtigen ein sogenanntes Umsatzsteuerkarussell betrieben haben. Dies ist eine verbreitete Form des Steuerbetrugs, bei der durch lediglich auf dem Papier, aber auch real ausgeführte Warenverkäufe in verschiedenen europäischen Ländern Umsatzsteuer ergaunert wird.

Hundert Firmen quer durch Europa

Die Ermittler durchsuchten bei der Razzia rund hundert Firmen und Privatwohnungen in acht deutschen Bundesländern sowie in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und auf der spanischen Insel Mallorca. 19 Menschen seien in Deutschland festgenommen worden, diese wurden beim Augsburger Amtsgericht dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Außer in Bayern seien hierzulande Objekte in Rheinland-Pfalz, Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Baden-Württemberg, Sachsen und Berlin durchsucht worden.

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