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Steuerrekord winkt: Noch mehr Milliarden für Schäubles Kasse

Steuerrekord winkt: Noch mehr Milliarden für Schäubles Kasse

22.10.2012, 11:03 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Steuerrekord winkt: Noch mehr Milliarden für Schäubles Kasse. Höhere Löhne und Firmengewinne sorgen für ein Rekordplus bei den Steuern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Höhere Löhne und Firmengewinne sorgen für ein Rekordplus bei den Steuern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stabiler Arbeitsmarkt, gute Auftragslage der Unternehmen: Finanzminister Wolfgang Schäuble winken in diesem Jahr Steuereinnahmen in Rekordhöhe. Im September verbuchten Bund und Länder 50,8 Milliarden Euro an Steuern - ein Einnahmeplus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Ministeriums hervor.

Wirtschaft boomt - Staatskasse wächst

Der Zuwachs ist demnach Folge der Lohnerhöhungen bei anhaltend guter Beschäftigungslage sowie der Wirtschaftslage und höherer Firmengewinne. Zu Buche schlägt zudem ein stärkerer Privatkonsum. Für das Gesamtjahr zeichnet sich ein höherer Einnahmerekord ab als bisher erwartet.

Neun-Monats-Plus höher als erwartet

Zwischen Januar und September lag der Anstieg ohne reine Gemeindesteuern bei 5,6 Prozent - auf nunmehr 403,4 Milliarden Euro. Das Neun-Monats-Plus ist damit höher als der für das gesamte Jahr von den Steuerschätzern zuletzt erwartete Zuwachs von vier Prozent. Die nächste Prognose erfolgt Ende Oktober.

600-Milliarden-Euro-Grenze könnte kippen

Experten gehen inzwischen davon aus, dass Bund, Länder und Gemeinden in diesem Jahr erstmals mehr als 600 Milliarden Euro kassieren werden. Trotzdem warnt das Finanzministerium vor zu viel Optimismus. Den Angaben zufolge wird sich die deutsche Wirtschaft zum Jahresende deutlich abschwächen.

Euro-Krise belastet Schlussquartal

"Im Schlussquartal 2012 dürfte es in Deutschland jedoch zu einer deutlichen konjunkturellen Abschwächung kommen", zitierte der "Spiegel" aus dem Bericht des Ministeriums. Der Grund dafür sei die Wirtschaftsflaute in einigen Euro-Staaten.

Der Arbeitskreis "Steuerschätzung" dürfte seine Vorhersage indes erneut nach oben korrigieren. Die Steuerfachleute von Bund, Ländern, Gemeinden, Bundesbank, Forschungsinstituten sowie Statistik-Amt tagen vom 29. bis 31. Oktober in Frankfurt am Main.

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