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Mega-Kreditkartenbetrug in den USA - 200 Millionen Dollar Schaden

Mega-Kreditkartenbetrug aufgedeckt

06.02.2013, 10:15 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

Mega-Kreditkartenbetrug in den USA - 200 Millionen Dollar Schaden. Betrüger in den USA haben mit falschen Kreditkarten Millionengeschäfte gemacht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Betrüger in den USA haben mit falschen Kreditkarten Millionengeschäfte gemacht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die US-Polizei hat einen extremen Fall von Kreditkartenbetrug aufgedeckt. 13 Verdächtige sollen sich mit ausgeklügelten Methoden mindestens 200 Millionen Dollar (147 Millionen Euro) ergaunert haben, teilte das US-Justizministerium mit. Die Schwindler hätten mehr als 7000 falsche Identitäten erfunden und damit rund 25.000 Kreditkartenkonten eröffnet.

Razzien in vier US-Bundesstaaten

Bei Razzien seien 13 Personen in den Staaten New Jersey, New York, Pennsylvania und Connecticut festgenommen worden, teilte die Bundespolizei FBI auf ihrer Internetseite mit. Mit einem Geflecht aus Scheinfirmen, Bankkonten in aller Welt und Komplizen in mittelständischen Geschäften bauten die Betrüger dem Ministerium zufolge über Jahre hinweg immense Schulden auf - natürlich ohne die Absicht, sie jemals zurückzuzahlen.

Gold ins Ausland verschoben

Auf diese Weise hätten die Verdächtigen Luxusautos, teure Kleidung und Unterhaltungselektronik finanziert. Zudem legten sie das Geld in Gold an und verschoben es ins Ausland. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem "extravaganten Lebensstil". Bei einem Verdächtigen seien 70.000 Dollar im Ofen gefunden worden. Viele der Täter seien in den vergangenen fünf Jahren keiner geregelten Arbeit nachgegangen.

Bis zu 30 Jahre Haft drohen

Die Ermittlungen der Polizei haben nach den Angaben bis zu den Verhaftungen am Dienstag eineinhalb Jahre gedauert. Demnach stehen 18 Personen unter Anklage. Im Fall einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 30 Jahre Haft und Geldbußen von bis zu einer Million Dollar, umgerechnet rund 740.000 Euro.

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