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Kaffee-Verbrauch: Schwarzes Gold bleibt der Renner

Schwarzes Gold bleibt der Renner

04.04.2013, 19:47 Uhr | dpa-AFX , AFP

Kaffee-Verbrauch: Schwarzes Gold bleibt der Renner. Immer beliebter ist der Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen (Quelle: imago images/Teutopress)

Immer beliebter ist der Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen (Quelle: Teutopress/imago images)

"Schwarzes Gold" nennen ihn echte Fans und davon gibt es weiterhin sehr viele: Kaffee bleibt das beliebteste Getränk in Deutschland. Pro Kopf trank im vergangenen Jahr jeder 149 Liter und damit deutlich mehr als Mineralwasser oder Bier, teilte der Deutsche Kaffee-Verband mit. Ein wenn auch bescheidener Trend: Nachhaltiger Kaffee gewinnt Marktanteile.

Frisch gemahlen liegt im Trend

Wie im Vorjahr lag der Kaffeekonsum in Deutschland bei 402.000 Tonnen Röstkaffee sowie 12.800 Tonnen löslichem Kaffee, das ist eine leichte Steigerung von 1,2 Prozent. Laut Verband gibt es dabei eine Tendenz zu ganzen Bohnen, die vor der Zubereitung gemahlen werden. Dieses Segment legte um zwölf Prozent auf über 66.000 Tonnen zu.

"Vollautomaten, die mit ganzen Bohnen gefüllt werden und diese frisch mahlen, sind stark im Trend", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Holger Preibisch. Mit den Automaten könnten die Kaffeetrinker Spezialitäten wie Cappuccino und Latte Macchiato zubereiten, wie sie aus der besseren Gastronomie bekannt seien.

Beliebt ist das Unkomplizierte

Der zweite große Trend geht zur unkomplizierten und schnellen Zubereitung von Kaffee und damit zu Kaffeepads und Kapseln. Der Verbrauch von Kaffeekapseln stieg um 16 Prozent, bei Pads waren es 2,6 Prozent. "Gerade Single-Haushalte, Gelegenheitstrinker und Lifestyle-Konsumenten kaufen verstärkt Kaffee in Einzelportionen", sagte Preibisch. In den vergangenen Jahren war der Konsum von Pads deutlich gewachsen, nun erlebe das Kapselsegment höhere Steigerungsraten.

Rückläufig ist bereits seit Jahren der Verbrauch von Filterkaffee, der jedoch nach wie vor der Klassiker der Kaffeezubereitung in deutschen Haushalten und Büros ist. Mit 294.100 Tonnen macht Filterkaffee fast drei Viertel des Marktes aus.

Immer noch ein Nischendasein fristet zertifizierter Kaffee aus nachhaltigem Anbau. Sein Anteil am Gesamtmarkt stieg von drei auf vier Prozent. Die Verfügbarkeit von zertifiziertem Kaffee für die Konsumenten habe sich jedoch deutlich verbessert. Egal, ob an Tankstellen, im Discount-Supermarkt oder in der gehobenen Gastronomie, nachhaltiger Kaffee erreiche "immer größere Bevölkerungsteile", sagte Preibisch.

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