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AMD kämpft mit Verlusten - Hoffnung auf PS4 und Xbox 720

Chipkonzern AMD weiter mit hohen Verlusten

19.04.2013, 10:52 Uhr | dpa

SUNNYVALE (dpa-AFX) - Der Chiphersteller AMD hat auf dem schwachen PC-Markt immer noch mit roten Zahlen zu kämpfen. Im ersten Quartal diesen Jahres hatte AMD einen einen Verlust von 146 Millionen US-Dollar zu verzeichnen. Ein Jahr zuvor hatte AMD 590 Millionen Dollar verloren. Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar (833 Mio. Euro) ab. Die Aktie von AMD sank nachbörslich um knapp drei Prozent.

AMD-Chef Rory Read versprach Besserung für 2013: "Wir haben unseren Umbau weitgehend abgeschlossen." Jetzt seien neue Produkte in der Pipeline, die das Geschäft ankurbeln würden. Einen Lichtblick will der Chiphersteller in der neuen Generation der Spielekonsolen sehen. Neben dem schwachen PC-Markt setzt AMD sicherte sich der Intel-Konurrent einen Platz in der Sony Playstation 4. Auch beim Sony-Konkurrenten MIcrosoft will man mitspielen. Laut Medienberichten kommen AMD-Chips auch in die kommende Xbox 720. Rory Read möchte, dass AMD zum Jahresende rund ein Fünftel der Umsätze außerhalb des PC-Marktes erwirtschaftet.

Der Absatz von Notebooks und Desktop-Rechnern bracht in der Vergangenheit deutlich ein. So fiel der Absatz in diesem Segment im vergangenen Quartal den Marktforschern von IDC zufolge um fast 14 Prozent. Solch einen starken Einbruch hatte AMD seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 20 Jahren noch nicht zu verkraften. Bei AMD brach der Umsatz im Kerngeschäft mit Computer-Prozessoren um 37,5 Prozent auf 751 Millionen Dollar ein. Es gab einen operativen Verlust von 39 Millionen Dollar nach schwarzen Zahlen von 124 Millionen ein Jahr zuvor. Beim Branchenprimus und Konkurrenten Intel, der mehr als 80 Prozent des Marktes für PC-Prozessoren hält sackte der Gewinn im vergangenen Quartal um ein Viertel ab. Dennoch kommt der Konzernriese besser durch die Flaute als AMD.

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