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"BamS": Karstadt gehört Berggruen-Trust in karibischer Steueroase

"BamS": Karstadt gehört Berg- gruen-Trust in karibischer Steueroase

09.06.2013, 12:40 Uhr | dpa

"BamS": Karstadt gehört Berggruen-Trust in karibischer Steueroase. Nicolas Berggruen, Eigentümer der Kaufhauskette Karstadt (Quelle: dpa/picture alliance)

Nicolas Berggruen, Eigentümer der Kaufhauskette Karstadt (Quelle: picture alliance/dpa)

Der Warenhauskonzern Karstadt soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" (BamS) über mehrere Zwischenfirmen einem Nicolas Berggruen Charitable Trust auf den British Virgin Islands gehören. Die Zeitung beruft sich auf ihr vorliegendes Dokumente der US-Börsenaufsicht SEC. Der Trust halte "die Aktienbeteiligungen der Berggruen Holdings und soll gemeinnützige Aktivitäten unterstützen", zitiert die "BamS" aus dem SEC-Papier.

Briefkastenfirma in der Karibik

Die Geschäftsanschrift des Trusts sei ein Briefkasten vor einem Holzhaus am Pelican Drive in Road Town auf der Insel Tortola. Laut "BamS" bleiben im Ausland erwirtschaftete Erträge auf der Insel steuerfrei. Ein Berggruen-Sprecher war am Sonntag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Eine Berggruen-Sprecherin sagte der "BamS" zum Verdacht der Steuervermeidung: "Alle Unternehmen zahlen dort Steuern, wo sie beheimatet sind. Nicolas Berggruen profitiert in keiner Weise vom Nicolas Berggruen Charitable Trust. Dieser wird das Vermögen noch zu Lebzeiten Nicolas Berggruens vollständig gemeinnützigen Zwecken spenden."

Berggruen will nicht persönlich Geld erhalten

In die karibische Steueroase fließen nach Informationen der "BamS" auch Gelder, die Berggruen Jahr für Jahr bekommt, weil er die Namensrechte an Karstadt erworben hat. Berggruen lege Wert darauf, dass nicht er persönlich das Geld erhält, sondern die Holding. Die residiert laut "BamS" auch auf den British Virgin Islands.

Kritik kam von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Gewerkschaftssprecher Christoph Schmitz sagte der Zeitung: "Berggruen zieht jedes Jahr Millionen bei Karstadt ab, anstatt endlich in das Unternehmen zu investieren. Er muss offenlegen, wie die Finanzströme zwischen Karstadt und seiner Stiftung laufen."

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