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Schwarzgeld: So sucht der Zoll nach Bargeld-Schmugglern

Schwarzgeld  

So sucht der Zoll nach Bargeld-Schmugglern

10.06.2013, 11:10 Uhr | t-online.de

Schwarzgeld: So sucht der Zoll nach Bargeld-Schmugglern. Der Zoll sucht im Grenzgebiet nach Bargeld-Schmugglern (Quelle: Reuters)

Der Zoll sucht im Grenzgebiet nach Bargeld-Schmugglern (Quelle: Reuters)

Wer Schwarzgeld in der Schweiz, in Luxemburg oder in anderen Steueroasen geparkt hat, dem droht zunehmend die Aufdeckung. Steuerhinterzieher haben deshalb in der Vergangenheit bereits ihre Konten aufgelöst und Bargeld in Schließfächern von Banken deponiert. Aber irgendwann wollen sie das Geld natürlich auch wieder verwenden können und versuchen, es nach Deutschland zu schmuggeln. Dann schlägt die Stunde des Zolls. Der geht im Grenzgebiet zu bekannten Steueroasen auf Schmugglerjagd.

Ab 2015 werden auch Steuerinformationen aus Luxemburg automatisch an die Finanzämter in Deutschland weitergeleitet, schreibt etwa die "Welt". Da wollten Viele ihr Geld schnell noch zurückholen. "Wir beobachten in den vergangenen zwei Monaten ein erhöhtes Bargeldaufkommen nahe der Luxemburger Grenze", zitierte die Zeitung einen Zollfahnder.

25 Prozent Strafe bei Bargeld-Schmuggel

Trotz offener Schlagbäume muss Bargeld angegeben werden, wenn der Wert beim Grenzübertritt höher liegt als 10.000 Euro. Das gleiche gilt übrigens auch für Schecks, Wertpapiere und andere Pretiosen wie beispielsweise Gold oder Silber. Hat der Zoll einen Verdacht, darf er Autos anhalten und durchsuchen. Sogar Linienbusse im grenzüberschreitenden Verkehr sind vor den Kontrollen nicht sicher.

Wer höhere Beträge auf Nachfrage verschweigt, dem werden als Strafe rund 25 Prozent der gefundenen Summe abgenommen. Doch das ist möglicherweise noch nicht alles. Wenn der Zoll auch noch den Konto- oder Depotauszug einer ausländischen Bank findet, erfährt davon auf jeden Fall das Finanzamt. Sollten diese Konten dem Fiskus bisher unbekannt gewesen sein, drohen weitere Strafen.

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