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Lionel Messi: Half Schweizer Treuhandfirma bei Steuerbetrug?

Hat Schweizer Treuhandfirma Lionel Messi bei Steuerbetrug geholfen?

14.06.2013, 16:47 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Lionel Messi: Half Schweizer Treuhandfirma bei Steuerbetrug?. Welche Rolle spielt die Vitop Consulting AG in der Steueraffäre um Lionel Messi? (Quelle: Reuters)

Welche Rolle spielt die Vitop Consulting AG in der Steueraffäre um Lionel Messi? (Quelle: Reuters)

Neue Details zur Steuer-Affäre um Fußball-Superstar Lionel Messi: Das Online-Magazin "blick.ch" berichtet über einer Schweizer Treuhandfirma namens Vitop Consulting AG mit Registeradresse und Briefkasten im schweizerischen Zug. Sie soll laut dem Portal Dreh- und Angelpunkt für Millionenbeträge sein, die am spanischen Fiskus vorbeigeschleust wurden. Der Geschäftsführer sagt auf Nachfrage, er habe davon erst aus den Medien erfahren. Von seinem Verein FC Barcelona bekommt Messi derweil volle Rückendeckung.

Bisher noch viele Fragezeichen

Das Online-Magazin stützt seine Vermutungen auf ein Klagegesuch der Sonderstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte, das der Redaktion vorliege. Eine zentrale Rolle sollen dabei wie berichtet die Bildrechte des Fußballstars spielen. Laut spanischer Staatsanwaltschaft wurden die Rechte über Briefkastenfirmen in Großbritannien und der Schweiz gehandelt.

Messi und seinem Vater Jorge Horacio Messi wird zur Last gelegt, dem Finanzamt zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von 4,1 Millionen Euro vorenthalten zu haben. Beide bestreiten die Vorwürfe. "blick.ch" berichtet, bei den Recherchen tauche immer wieder der Name Albert V. auf, Geschäftsführer der Vitop Consulting AG. Aber auch das Magazin kann bisher die Frage nicht beantworten, ob V. vom Steuerbetrug wusste oder überhaupt mit Messi und seinem Vater Jorge direkt zu tun hatte.

Der frühere Barça-Präsident Joan Laporta und sein Nachfolger Sandro Rosell verteidigten Messi derweil. "Der Club hat keine Zweifel an seiner Unschuld", sagte Rosell. Sein Vorgänger und Rivale Laporta erklärte, er sei überzeugt davon, dass weder Messi noch sein Vater gegen die Gesetze verstoßen hätten. Der Verein habe mit der Sache nichts zu tun gehabt, sagte er dem Radiosender Cadena Cope. Die Werberechte, um die es gehe, hätten allein dem Spieler gehört. Ebenso warnte Spaniens Sportminister José Ignacio Wert vor einer Vorverurteilung des Weltfußballers.

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