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Lebensmittelpreise in Deutschland: Bauernverband gibt Entwarnung

Lebensmittelpreise: Bauernverband gibt Entwarnung

05.08.2013, 14:48 Uhr | AFP, t-online.de

Lebensmittelpreise in Deutschland: Bauernverband gibt Entwarnung. Der Deutsche Bauernverband rechnet mit einer durchschnittlichen Getreideernte (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Deutsche Bauernverband rechnet mit einer durchschnittlichen Getreideernte (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verbraucher in Deutschland müssen nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbands keine höheren Ausgaben für Lebensmittel fürchten. "Preiserhöhungen für die Verbraucher wären kaum zu rechtfertigen", sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied den "Ruhr Nachrichten". Demnach werden die Bürger weder für Brot noch für Obst und Gemüse tiefer in die Tasche greifen müssen.

Kein Preisanstieg beim Brot

Mit Blick auf die Getreideernte sagte der Verbandschef, er rechne nicht mit höheren Preisen zum Beispiel für Brot oder Brötchen. Auch wenn die Getreideernte noch längst nicht eingebracht sei, seien die Landwirte "im Großen und Ganzen" zufrieden, erklärte Rukwied.

Durchschnittsernte trotz ungünstigen Wetters

Trotz der zum Teil ungünstigen Witterung mit viel Regen und Kälte im Frühjahr und der derzeit starken Hitze mit Unwettern sei mit einer Durchschnittsernte zu rechnen, was in etwa 45 Millionen Tonnen entspreche. Die Preise für die wichtigsten Getreidesorten lägen deutlich unter dem Vorjahresniveau, sagte der Bauernpräsident. Beim Weizen liege der Preis rund 20 Prozent niedriger als im Jahr 2012.

Lebensmittel sehr preisgünstig

Zwar werde die Kartoffelernte in diesem Jahr deutlich schlechter ausfallen, dennoch seien Kartoffeln, Obst und Gemüse in Deutschland unter dem Strich weiter sehr preisgünstig. "Was die Verbraucher bei Kartoffeln mehr zahlen, sparen sie an anderer Stelle wieder", sagte Rukwied. Die Deutschen gäben etwa elf Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. "Daran wird sich durch die gestiegenen Kartoffelpreise wohl nichts ändern", betonte Rukwied.

Landwirtschaftsministerin warnte vor Preisanstieg

Die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte indes in der letzten Woche wegen des kalten Frühjahrs und des nassen Frühsommers vor einem Preisanstieg bei frischem Obst und Gemüse gewarnt. Die Preise von Kartoffeln könnten um bis zu 30 Prozent steigen, hatte Aigner erklärt. Bei Obst sei das Preisniveau im vergangenen Monat - verglichen mit dem Juni 2012 - im Schnitt um bis zu zehn Prozent gestiegen.

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