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Uli Hoeneß droht Haftstrafe: Doch kein mildes Urteil?

Doch kein mildes Urteil für Uli Hoeneß?

05.08.2013, 18:50 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Uli Hoeneß droht Haftstrafe: Doch kein mildes Urteil?. Für Uli Hoeneß standen laut "Spiegel" zwei Jahre Haft auf Bewährung zur Debatte

Für Uli Hoeneß standen laut "Spiegel" zwei Jahre Haft auf Bewährung zur Debatte

Muss Steuersünder Uli Hoeneß nun doch eine Haftstrafe fürchten? Die Staatsanwaltschaft München II hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach sie eine zweijährige Bewährungsstrafe für den Präsidenten des FC Bayern München beantragen werde.

Strafmaß steht noch nicht fest

Es sei "falsch", dass sich die Staatsanwaltschaft für den Fall der Eröffnung eines Hauptverfahrens "bereits auf ein konkretes Strafmaß festgelegt hat", teilte die Behörde mit. Nach Informationen des "Spiegel" soll Hoeneß auf ein "mildes Urteil" hoffen können.

Bewährungsstrafe im Gespräch

Die Staatsanwaltschaft "scheint eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung beantragen zu wollen", hatte das Nachrichtenmagazin zuletzt geschrieben. Angeblich soll Hoeneß davon profitieren können, dass ein Teil seines Steuervergehens verjährt sei. Der strafrechtlich relevante Anteil der Steuerschuld soll nach "Spiegel"-Angaben unterhalb der für Hoeneß wichtigen finanziellen Grenze von einer Million Euro liegen.

Der Bundesgerichtshof hatte 2012 bekräftigt, dass erst bei einer Steuerhinterziehung von mehr als einer Million Euro keine Bewährungsstrafe mehr möglich sein soll. Vergangene Woche hatte die Staatsanwaltschaft nach monatelangen Ermittlungen Anklage gegen Hoeneß erhoben. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II muss jetzt über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Bayern-Präsident zockte offenbar exzessiv

Nach Angaben des "Spiegels“ sollen auf dem Konto, das Hoeneß dem deutschen Fiskus bis zum Januar 2013 verheimlicht hatte, im Laufe mehrerer Jahre mehr als 33.000 Bewegungen dokumentiert sein. Das Magazin mutmaßte, die Menge seiner Geldgeschäfte habe es dem Fußballmanager unmöglich gemacht, bei seiner Selbstanzeige eine komplette Dokumentation der Kontobewegungen vorzulegen. Demnach sollen immer noch Unterlagen seiner Bank ausstehen.

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