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Lebensmittelpreise: Butter und Kartoffeln treiben Inflation in die Höhe

Inflation  

Nahrungsmittel werden immer teurer - Butter kostet 30 Prozent mehr

13.08.2013, 12:28 Uhr | AFP

Lebensmittelpreise: Butter und Kartoffeln treiben Inflation in die Höhe. Insbesondere die Preise für Butter stiegen in diesem Jahr enorm an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Insbesondere die Preise für Butter stiegen in diesem Jahr enorm an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Deutlich höhere Preise für Lebensmittel haben die Inflationsrate in Deutschland im Juli auf den bislang höchsten Stand des Jahres steigen lassen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (destatis) mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 1,9 Prozent im Vergleich zum Juli 2012. Eine höhere Teuerungsrate war zuletzt im Dezember 2012 mit 2,0 Prozent ermittelt worden. Im Vergleich zum Vormonat Juni legte der Verbraucherpreisindex nur um 0,5 Prozent zu, wofür vor allem höhere Preise für Pauschalreisen und Flugtickets in der Feriensaison verantwortlich waren.

Insbesondere Butter und Kartoffeln wurden teurer

Die Preise für Nahrungsmittel zogen im Jahresvergleich um 5,7 Prozent an und damit so stark wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Deutlich mehr Geld - 15,4 Prozent - mussten die Verbraucher den Statistikern zufolge für Speisefette und Speiseöle ausgeben. So war Butter im Vergleich zum Juli 2012 um 30,8 Prozent teurer. Für Gemüse mussten die Verbraucher 11,7 Prozent mehr Geld hinlegen, Kartoffeln waren 44,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Auch die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen insgesamt um 6,1 Prozent an.

Energiepreise stiegen, Unterhaltungselektronik verbilligte sich

Die Energiepreise erhöhten sich binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent. Erheblich teurer war dabei - wie schon in den Vormonaten - Strom mit einem Preisplus von 11,9 Prozent. Günstiger im Vergleich zum Juli 2012 wurde leichtes Heizöl, und zwar um 3,6 Prozent.

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Zeitungen und Zeitschriften verteuerten sich um 4,1 Prozent. Tabakwaren waren um 3,6 Prozent teurer, was nach Angaben der Statistiker auf eine verspätete Weitergabe der Tabaksteuererhöhung zum Jahresbeginn 2013 zurückzuführen ist. Um 4,5 Prozent günstiger wurde hingegen Kaffee, für Geräte der Unterhaltungselektronik mussten die Verbraucher 5,1 Prozent weniger zahlen als ein Jahr zuvor.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex markierte im Juli eine Erhöhung um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Diese Zahlen werden aber auf Grundlage eines anderen Warenkorbs berechnet. Sie sind Maßstab der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei einer mittelfristigen Inflation von knapp 2,0 Prozent von stabilen Preisen spricht.

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