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Lufthansa gibt Rekordbestellung in Milliardenhöhe bei Boeing und Airbus auf

Größter Auftrag der Geschichte  

Lufthansa bestellt neue Flugzeuge bei Airbus und Boeing

19.09.2013, 13:44 Uhr | AFP, dpa, rtr

Lufthansa gibt Rekordbestellung in Milliardenhöhe bei Boeing und Airbus auf.  Lufthansa bestellt Langstreckenflugzeuge bei Airbus und Boeing  (Quelle: dpa)

Lufthansa bestellt Langstreckenflugzeuge bei Airbus und Boeing (Quelle: dpa)

Mit 59 Maschinen hat die Lufthansa eine Rekordbestellung bei Airbus und Boeing besiegelt. Insgesamt 25 Exemplare des Airbus A350-900 und 34 der neuen Boeing 777-9X sollen ab dem Jahr 2016 ältere Boeing-Jumbos und Airbus-Langstreckenjets vom Typ A340-300 ersetzen, teilte die Lufthansa in Frankfurt mit.

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Insgesamt kommen die Maschinen laut Preislisten auf einen Gesamtwert von umgerechnet rund 14 Milliarden Euro, davon entfallen 5,4 Milliarden auf die EADS-Tochter Airbus. Es ist die größte Bestellung in der Geschichte der Kranich-Airline.

Tankrechnung größter Kostenposten

Die Lufthansa ist weltweit der größte Airbus-Kunde. Mehr als die Hälfte der knapp 640 Flugzeuge der Gesellschaft und ihrer Töchter stammt aus den Werkshallen des europäischen Flugzeugbauers. Die Einkaufstour ist überfällig, da die Lufthansa noch viele ältere Langstrecken-Flieger mit vier Triebwerken hat - die schlucken wesentlich mehr Sprit als die neuen Maschinen. Die Tankrechnung ist einer der größten Kostenposten - allein dieses Jahr sind dafür sieben Milliarden Euro eingeplant.

Die größte Fluggesellschaft Europas fährt derzeit einen harten Sparkurs, dem 3500 Jobs zum Opfer fallen. Die 117.000 Mitarbeiter sind verunsichert, im Konzern brodelt es. Sichtbares Zeichen des Misstrauens zwischen Belegschaft und Spitze sind die Streiks, die die Lufthansa alle paar Monate lahmlegen.

Starke Konkurrenz aus dem Nahen Osten

Aus Sicht der Konzernführung ist der Umbau aber unerlässlich, damit die Airline im Wettbewerb mit Billigfliegern und aggressiv wachsenden Fluglinie aus dem Nahen Osten nicht den Anschluss verliert.

Mitten im Umbau muss das Unternehmen zudem eine neue Führung suchen. Der derzeitige Chef Christoph Franz verlässt die Fluggesellschaft, um zum Schweizer Pharma-Riesen Roche zu wechseln.

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