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Staat verliert jedes Jahr Steuer-Milliarden

2011 über 6 Mrd. erlassen  

Staat verliert jedes Jahr Steuer-Milliarden

07.10.2013, 07:54 Uhr | t-online.de, dpa

Staat verliert jedes Jahr Steuer-Milliarden. Vor allem durch Privat- und Unternehmensinsolvenzen verliert das Finanzamt jedes Jahr Steuergelder (Quelle: dpa)

Vor allem durch Privat- und Unternehmensinsolvenzen verliert das Finanzamt jedes Jahr Steuergelder (Quelle: dpa)

Mitten in die politische Debatte um mögliche Steuererhöhungen platzt eine Meldung von enormen Steuerverlusten für den deutschen Fiskus: Die Finanzämter hierzulande schreiben offenbar jedes Jahr Forderungen in Milliardenhöhe ab.

Abgaben nicht eintreibbar

Nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" hat die Steuerverwaltung im Jahr 2011 Steuern in Höhe von 6,033 Milliarden Euro entweder komplett erlassen oder die Forderung wegen erwiesener Erfolglosigkeit beim Eintreiben intern zu den Akten gelegt. Dies gehe aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor.

Verlust durch Insolvenzen

Im Jahr 2010 habe die Steuerverwaltung 5,601 Milliarden Euro abgeschrieben, 2009 seien es 6,249 Milliarden Euro gewesen, meldet die Zeitung. Vielfach sind dem Bericht zufolge Unternehmenspleiten oder Privatinsolvenzen Grund für dieses Vorgehen. In den meisten Fällen entscheiden die Finanzämter, ob Steuerforderungen erlassen oder zu den Akten gelegt werden.

Zu wenig Personal

Wie der "Spiegel" kürzlich berichtete, fehlt es den Finanzbehörden indes auch an Personal, um fällige Abgaben einzutreiben. Im Jahr 2012 rückten demnach die Fahnder knapp 24.000 Mal aus, um Steuerhinterzieher aufzuspüren. Das waren dem Bericht zufolge rund 14 Prozent Einsätze weniger als noch im Jahr zuvor.

Milliarde von Steuersündern zurückgeholt

Immer öfter nehmen die Ermittler jedoch Steuerflüchtige ins Visier - und die Aufdeckung von Schwarzgeld im Ausland lässt die Steuerkassen klingeln: Nach Medienberichten holte sich der deutsche Fiskus durch zehntausende Strafverfahren gegen Steuersünder 2011 mehr als eine Milliarde Euro zurück.

Nach Angaben der "Saarbrücker Zeitung" beliefen sich die Steuermehreinnahmen auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Das Blatt berief sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

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