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Boeing Kunden ausgespannt: Airbus sichert sich Milliardengeschäft

Boeing Kunden ausgespannt  

Airbus sichert sich Milliardengeschäft

07.10.2013, 10:51 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Boeing Kunden ausgespannt: Airbus sichert sich Milliardengeschäft. Airbus hat erstmals in Japan Fuß fassen können (Quelle: dpa)

Airbus hat erstmals in Japan Fuß fassen können (Quelle: dpa)

Milliardendeal in trockenen Tüchern: Dem Flugzeugbauer Airbus ist mit einem Auftrag von Japan Airlines (JAL) der Durchbruch auf dem japanischen Luftfahrtmarkt geglückt. Damit haben die Europäer dem Rivalen Boeing einen traditionellen Kunden ausgespannt. Die aus der Insolvenz aufgestiegene japanische Fluglinie wolle 31 Exemplare des neuen Langstreckenjets A350 bestellen, wie der Chef der EADS-Tochter Airbus, Fabrice Brégier, in Tokio ankündigte.

Erste Bestellung bei Airbus

Hinzu kommen Kaufoptionen für weitere 25 Maschinen der Serie. Bei den bestellten Flugzeugen handelt es sich um 18 Exemplare der Standardversion A350-900 und 13 der Langversion A350-1000. Laut Preisliste haben sie einen Gesamtwert von 9,5 Milliarden US-Dollar (sieben Milliarden Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich. Die Auslieferung an die Japaner soll im Jahr 2019 anlaufen.

Wichtiges Ziel erreicht

"Auf diesem Markt unseres Wettbewerbers den Durchbruch zu schaffen war eines unserer wichtigsten Ziele", sagte Brégier. Japan Airlines ist bislang wie Konkurrent All Nippon Airways (ANA) Großkunde des US-Flugzeugbauers Boeing und auf der Langstrecke ausschließlich mit Modellen der Amerikaner unterwegs.

"Dreamliner"-Pannen belasteten

Zuletzt waren beide Fluglinien jedoch mit den Zwischenfällen von Boeings "Dreamliner" in die Negativschlagzeilen geraten. Anfang des Jahres musste der Flugzeugtyp wegen Brandgefahr an den Lithium-Ionen-Akkus drei Monate lang am Boden bleiben.

Airbus hat indes nach der jüngsten Auftragsflut sein Absatzziel für das laufende Jahr konkretisiert. Intern habe sich das Unternehmen Neubestellungen für 1200 neue Flugzeuge zum Ziel gesetzt, sagte Verkaufschef John Leahy bei einer Konferenz in Barcelona. Vor wenigen Tagen hatte EADS-Chef Thomas Enders von "weit über 1000" Bestellungen gesprochen. Offiziell will Airbus die 1000er-Marke lediglich knacken.

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