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Studie: Lebenserwartung von Reichen steigt gegenüber Armen

Max-Planck-Institut  

Arme haben eine geringere Lebenserwartung

10.10.2013, 08:40 Uhr | dpa

Studie: Lebenserwartung von Reichen steigt gegenüber Armen. Wer besser verdient, lebt gesünder - und länger (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer besser verdient, lebt gesünder - und länger (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer über mehr Geld verfügt, lebt länger - so sagt es die Statistik. Und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich offenbar weiter. Den tieferen Grund sehen die Forscher des Max-Planck-Instituts in Unterschieden bei der Bildung.

Bei der Lebenserwartung geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander. Männer mit einem niedrigen Einkommen haben von der in Deutschland gestiegenen Lebenserwartung nicht so sehr profitieren können wie einkommensstärkere Altersgenossen - das geht aus einer Studie hervor, über die das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock berichtet hat.

Arme sterben fünf Jahre früher

Im Jahr 2008 durften 65-jährige Männer mit hohen Altersbezügen im Schnitt mit einer weiteren Lebenszeit von 20 Jahren rechnen, ihren Altersgenossen mit sehr niedrigen Renten blieben statistisch gesehen dagegen 15 Jahre.

Noch Mitte der 90er Jahre lebte der Bezieher einer hohen Rente in Westdeutschland nur gut drei Jahre länger als Männer mit einer sehr niedrigen Rente, in Ostdeutschland betrug der Unterschied dreieinhalb Jahre. 2008 stieg dann der Abstand zwischen den beiden Gruppen im Westen um 1,5 Jahre auf 4,8 Jahre und im Osten um zwei Jahre auf 5,6 Jahre.

Bessere Bildung = höherer Verdienst = gesünderes Leben

Wie Rembrandt Scholz vom Max-Planck-Institut sagte, spielt bei dieser Entwicklung die Bildung eine maßgebliche Rolle. "Wenn man weiß, wie man sich zu verhalten hat, ist das ein wichtiges Differenzierungsmerkmal." Daraus folgten eine gesündere Ernährung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und damit ein höherer Verdienst. Dies komme dann im Rentenalter verstärkt zum Tragen.

Für die Studie wurden den Angaben zufolge Daten der deutschen Rentenversicherung ausgewertet, die 86 Prozent der männlichen Bevölkerung erfassen. Frauen kommen in der Studie nicht vor. Auch Männer mit Migrationshintergrund oder Ausländer wurden nicht berücksichtigt, sie hätten oft eine lückenhafte Erwerbsbiografie.

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